Husten, Niesen, Müdigkeit

Die Pollenzeit startet: Warum das im Straßenverkehr lebensgefährlich sein kann

fAllergiesaison im Frühling: Niesen und tränende Augen können am Steuer gefährlich werden.
Foto: ADAC/ Adobe Stock

10.04.2026 / REGION - Husten, Schnupfen, Heiserkeit - zum Start in den Frühling haben viele Autofahrer mit mehr oder weniger starken Allergiesymptomen zu kämpfen. Im Straßenverkehr kann das im Zweifelsfall richtig gefährlich werden. Worauf Autofahrer jetzt achten sollten, erklärt der ADAC Hessen-Thüringen.



Allergische Reaktionen wie plötzlicher Niesreiz, tränende Augen, laufende Nase, Müdigkeit oder ein allgemeines Krankheitsgefühl können die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr beeinträchtigen. Bei heftigen Allergiesymptomen am Steuer ist deshalb äußerste Vorsicht geboten.

"Nies- oder Hust-Anfälle können den Blick mehrere Sekunden von der Straße ablenken und damit einen gefährlichen Blindflug verursachen. Allein eine Sekunde Unaufmerksamkeit, führt bei Tempo 50 zu einem 14 Meter langen Blindflug", erklärt Oliver Reidegeld, Sprecher des ADAC Hessen-Thüringen.

Schnelle Hilfe?

Allergiemedikamente wie Antihistaminika helfen zwar gegen die Beschwerden, machen allerdings häufig müde, was die Konzentrationsfähigkeit schwächen kann.

Betroffene sollten daher unbedingt vor der Einnahme die Beipackzettel lesen oder Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

"Wer unter starken Allergiesymptomen leidet und während der Fahrt plötzliche Nies- oder Hust-Attacken bekommt, sollte versuchen, am Fahrbahnrand oder Seitenstreifen anzuhalten und erst weiterfahren, wenn sich die Symptome gelegt haben. Ist das nicht möglich, gilt: beide Hände ans Lenkrad, dieses möglichst gerade und Abstand zum Vordermann halten", rät Reidegeld.

Allergiker sollten beim Autofahren folgende Tipps beachten, um die Fahrt so angenehm wie möglich zu gestalten:
Eine Pollenallergie sollte von Betroffenen also nicht unterschätzt werden. Und durch den Klimawandel verändert sich die Saison, sie kann früher anfangen und später enden. Betroffene sind dadurch oft noch stärker belastet. (Constantin von Butler) +++

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