Husten, Niesen, Müdigkeit
Die Pollenzeit startet: Warum das im Straßenverkehr lebensgefährlich sein kann
Foto: ADAC/ Adobe Stock
10.04.2026 / REGION -
Husten, Schnupfen, Heiserkeit - zum Start in den Frühling haben viele Autofahrer mit mehr oder weniger starken Allergiesymptomen zu kämpfen. Im Straßenverkehr kann das im Zweifelsfall richtig gefährlich werden. Worauf Autofahrer jetzt achten sollten, erklärt der ADAC Hessen-Thüringen.
Allergische Reaktionen wie plötzlicher Niesreiz, tränende Augen, laufende Nase, Müdigkeit oder ein allgemeines Krankheitsgefühl können die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr beeinträchtigen. Bei heftigen Allergiesymptomen am Steuer ist deshalb äußerste Vorsicht geboten.
Schnelle Hilfe?
Allergiemedikamente wie Antihistaminika helfen zwar gegen die Beschwerden, machen allerdings häufig müde, was die Konzentrationsfähigkeit schwächen kann."Wer unter starken Allergiesymptomen leidet und während der Fahrt plötzliche Nies- oder Hust-Attacken bekommt, sollte versuchen, am Fahrbahnrand oder Seitenstreifen anzuhalten und erst weiterfahren, wenn sich die Symptome gelegt haben. Ist das nicht möglich, gilt: beide Hände ans Lenkrad, dieses möglichst gerade und Abstand zum Vordermann halten", rät Reidegeld.
- Pollenfilter regelmäßig wechseln, vor allem im Frühjahr
- Frische Luft hilft beim Durchatmen und verringert Reize
- Polster und Fußmatten regelmäßig Absaugen und Armatur feucht abwischen
- Sofern möglich: nicht direkt unter blühenden Bäumen parken
- Mehr Abstand und vorsichtige Fahrweise erhöhen die Sicherheit
- Taschentücher sollten immer griffbereit in der Autotür oder Mittelkonsole liegen