Helfer in der Not!
THW rettet Rosenmontagsumzug 2026 - FKG spricht besonderen Dank aus
Fotos: Oliver Weißenberger
03.04.2026 / FULDA -
Die Fuldaer Karnevalsgesellschaft (FKG) nutzte am Donnerstagabend die Gelegenheit, dem Technischen Hilfswerk (THW) Fulda offiziell für seinen außergewöhnlichen Einsatz zu danken. Ohne die kurzfristige Unterstützung des THW wäre der Rosenmontagsumzug 2026 in Fulda in seiner gewohnten Form nicht möglich gewesen.
Auslöser der kritischen Situation war ein unerwarteter Wetterumschwung: Am Rosenmontag, den 16. Februar 2026, setzte im Laufe der Nacht Schneefall ein, begleitet von einer entsprechenden Unwetterwarnung für die Nacht zum Montag. "Das bedeutete für uns einen enormen zusätzlichen Personalaufwand bei der Vorbereitung der Zugstrecke", erklärt Marco Kochwasser, Sicherheitsexperte des Rosenmontagsausschusses.
Genau hier entstand das Problem: Der städtische Bauhof, der üblicherweise für das Aufstellen der Absperrgitter verantwortlich ist, war aufgrund der Schneelage größtenteils im Winterdienst gebunden. Es stand nur ein Bruchteil der benötigten Kräfte zur Verfügung. Gleichzeitig musste die gesamte Strecke bis spätestens 10:00 Uhr vollständig und sicherheitskonform aufgebaut sein. Ohne ausreichende Absperrungen hätte der Umzug nur stark eingeschränkt stattfinden können – insbesondere ohne Fahrzeuge. Die Suche nach kurzfristiger Unterstützung gestaltete sich schwierig. Weder externe Dienstleister noch die Freiwillige Feuerwehr Fulda konnten in der Kürze der Zeit ausreichend Personal bereitstellen. Schließlich wandte man sich an das THW Fulda – mit Erfolg.
Auch Jan Fäller würdigte das Engagement seiner Mannschaft: "Das THW wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft unterschätzt. Dabei sind unsere Helfer jederzeit in der Lage, schnell und kompetent Unterstützung zu leisten – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger." Dank des koordinierten Einsatzes aller Beteiligten konnte der Rosenmontagsumzug wie geplant stattfinden – für die zahlreichen Besucher völlig unbemerkt von den Herausforderungen im Hintergrund.
Abschließend weist die FKG darauf hin, dass die Sicherheitsanforderungen bei Großveranstaltungen stetig steigen. "Unser Sicherheitskonzept wird kontinuierlich weiterentwickelt, um den bestmöglichen Schutz für unsere Gäste zu gewährleisten. Das bringt jedoch auch steigende Kosten mit sich", erklärt Kochwasser. Die Fuldaer Karnevalsgesellschaft freue sich daher über jede Form der Unterstützung, um das traditionsreiche Heimatfest auch künftig in diesem Umfang durchführen zu können. (mis/pm) +++
Foto: privat