Katholikenrat im Bistum Fulda zur AfD-Jugend
"Christlicher Glaube und Extremismus sind unvereinbar"
Symbolbild: Bistum Fulda
31.03.2026 / FULDA -
Der Katholikenrat des Bistums Fulda bezieht vor dem Hintergrund der Neugründung des hessischen Landesverbandes der AfD-Jugend klar Stellung gegen jede Form von Hass, Ausgrenzung und extremen Ideologien. In einer Zeit, in der politische und gesellschaftliche Entwicklungen zunehmend Spannungen und Polarisierung mit sich bringen, sieht sich der Katholikenrat in der Verantwortung, die christliche Botschaft von Nächstenliebe mit Nachdruck in die Öffentlichkeit zu tragen.
"Als Christen sind wir aufgerufen, uns klar gegen jede Form von Hass und Ausgrenzung zu positionieren", betont Stefanie Klee, Vorsitzende des Katholikenrats im Bistum Fulda. "Rechts- sowie Linksextremismus und der Glaube an Christus schließen sich aus. Unser Glaube verpflichtet uns, Brücken zu bauen, wo andere Mauern errichten."
Alle Gläubigen und gesellschaftlichen Akteure werden aufgefordert, sich gemeinsam für eine offene, friedliche und menschenwürdige Gesellschaft einzusetzen. "Der Einsatz gegen Extremismus ist ein Ausdruck unseres Glaubens und ein Zeugnis für die unantastbare Würde jedes Menschen", heißt es in der Pressemitteilung des Bistums. (ems/pm) +++
Archivfoto: O|N / Rene Kunze
Archivbild: O|N / Moritz Pappert