Deutlich über Bundestrend

INSA-Sonntagsfrage bestätigt: CDU in Hessen erreicht weiter Spitzenwerte

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (rechts, CDU) übertrumpft Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei den Umfragewerten deutlich
Archivbilder: O|N/Hans-Hubertus Braune/Carina Jirsch/Hendrik Urbin

20.03.2026 / WIESBADEN - Die Christdemokraten in Hessen gehen gestärkt aus der Kommunalwahl hervor. Auch die aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA bestätige die Vormachtstellung der CDU. Im Auftrag der BILD-Zeitung hatte das Institut 1001 Menschen online befragt.



Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und seine Union kommen demnach auf satte 31 Prozent. Die Alternative für Deutschland ist mit 21 Prozent zwar zehn Prozent dahinter, trotzdem zweitstärkste Kraft. Die Sozialdemokraten verharren in der Sonntagsfrage bei 15 Prozent. Leichte Zugewinne können die Grünen mit aktuell 13 Prozent (plus 1) verbuchen, die Liberalen bleiben unter der Fünf-Prozent-Hürde, die Linke kommt mit sechs Prozent knapp darüber.

Leichte Verschiebungen seit der Landtagswahl 2023

Laut der BILD-Zeitung sind 42 Prozent der Hessen mit der bisherigen Arbeit der schwarz-roten Regierung in Hessen zufrieden. Bundeskanzler Friedrich Merz und die Koalition in Berlin kommen bei der INSA-Umfrage in Hessen lediglich auf 28 Prozent Zufriedenheit. Trotz des deutlichen Vorsprungs kann sich die CDU nicht ausruhen. Gegenüber der Landtagswahl 2023 verlor sie 3,6 Prozentpunkte, während die AfD 2,6 dazugewinnen konnte. Die hessische Koalition von CDU und SPD kommt auf stabile 46 Prozent, Schwarz-Blau sogar auf 52 Prozent. Diese theoretische Zusammenarbeit schließt die CDU jedoch aus.

Auftrieb dürfte den Christdemokraten zudem die Kommunalwahl geben. Sie gewannen Frankfurt am Main und die Grünen-Hochburg Marburg zurück. Lediglich sechs Kreise und kreisfreie Städte gingen an die SPD, Kassel und Darmstadt an die Grünen. (hhb) +++

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