Finanzierung bleibt große Herausforderung

Malteser schicken zehn Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine

Zeichen der Solidarität: Die Geschäftsführung und Koordinatorin der UTH GmbH gemeinsam mit Alfred Hau vom Malteser Hilfsdienst (Diözese Fulda) vor dem Firmensitz des Unternehmens. Von links nach rechts: Julia Uth, Simone Möller, Alfred Hau und Peter J. Uth
Foto: Privat

19.03.2026 / FULDA - Zehn Tonnen Hilfsgüter aus der Region Fulda sind Anfang März auf den Weg in die Ukraine gebracht worden. Der Transport hat sein Ziel inzwischen sicher erreicht, die Verteilung der Güter hat bereits begonnen.



Seit 2022 organisiert der Malteser Hilfsdienst Fulda regelmäßig Transporte in die ukrainischen Kriegsgebiete. Was in den vergangenen Jahren noch durch staatliche Fördermittel mitfinanziert wurde, lastet inzwischen immer stärker auf den Schultern regionaler Unterstützer: Unternehmen, Einrichtungen und private Spender aus der Region halten das Engagement am Laufen. "Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich immer wieder, wie wichtig Zusammenhalt ist", bringt es Julia Uth von der mitfinanzierenden UTH GmbH aus dem Münsterfeld auf den Punkt.

An Bord des Lkw: Kleidung, Pflegebetten, Matratzen, Rollstühle, Rollatoren, Unterarmstützen sowie medizinische Ausrüstung und Hygieneartikel - für viele Menschen in den betroffenen Gebieten eine wichtige Alltagshilfe. Den Transport übernahm eine ukrainische Spedition mit zuverlässigen Kontakten vor Ort.

Alfred Hau vom Auslandsdienst des Malteser Hilfsdienstes in der Diözese Fulda, der die Aktion koordinierte, dankte allen Beteiligten - und richtete gleichzeitig einen klaren Appell an die Öffentlichkeit: "Eine der größten Herausforderungen bleibt die Finanzierung der Transporte. Daher sind solche Hilfslieferungen auch künftig auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Sachspenden sind weiterhin sehr gerne willkommen." (mmb/pm) +++

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