Probleme in Fuldas Stadtgebiet
Warntag in Osthessen: Wie zuverlässig waren Sirenen und Warn-Apps?
Fotos: Rene Kunze
12.03.2026 / REGION -
Auch in Osthessen wurden die verschiedenen Warnmittel überprüft. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. "Der landesweite Warntag ist aus unserer Sicht insgesamt sehr erfolgreich verlaufen. Sämtliche vorgesehenen Warnmittel haben wie geplant ausgelöst und zuverlässig funktioniert. Sowohl die digitalen als auch die analogen Sirenen wurden ordnungsgemäß angesteuert, sodass die Warnsignale im gesamten Gebiet deutlich wahrnehmbar waren", erklärt Thorsten Bloß, Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.
Digitale Warnsysteme ergänzen Sirenenalarm
Neben Sirenen wurden auch digitale Warnsysteme getestet. Dazu gehören Warnmeldungen über Apps sowie das sogenannte Cell-Broadcast-System, das Nachrichten direkt auf Mobiltelefone sendet. "Erfreulich ist außerdem, dass viele Menschen direkt über ihre Mobiltelefone erreicht werden konnten", so Bloß weiter.Warntag stärkt Bewusstsein für Warnsignale
In Fulda werden die Sirenen über die Leitstelle gesteuert. Währenddessen werden digitale Warnmeldungen zentral über das Land Hessen versendet. Über die Leitstelle können im Bedarfsfall auch Warnungen einzelner Kommunen an die Bevölkerung weitergegeben werden.Fazit der Stadt Fulda
Im Stadtgebiet Fulda waren beim landesweiten Warntag in weiten Teilen Sirenen zu hören, allerdings lösten nicht alle Anlagen wie vorgesehen aus. Nach Angaben der Verantwortlichen wurde unmittelbar im Anschluss mit der Auswertung und Fehlersuche begonnen. Nach derzeitigem Stand könnte die Ursache in einer fehlerhaften Programmierung liegen. Hintergrund ist, dass beim bundesweiten Warntag im vergangenen September die Sirenen über einen zentralen Steuerbefehl des Bundes aktiviert wurden, während beim aktuellen Warntag ein Steuerbefehl des Landes zum Einsatz kam.