Große Flugunfallalarmübung

Bundeswehr und zivile Rettungskräfte trainieren Ernstfall am Helikopter

Bundeswehr und zivile Rettungskräfte trainieren Ernstfall am Bundeswehrhubschrauber.
Fotos: Marvin Myketin

12.03.2026 / KIRTORF - Am Mittwoch führte das Kampfhubschrauberregiment 36 eine umfangreiche Flugunfallalarmübung durch. Geprobt wurde das Szenario eines abgestürzten Bundeswehr-Hubschraubers im Bereich des Standortübungsplatzes bei Kirtorf (Vogelsbergkreis). Nach der Alarmierung rückten die Notdienste des Regiments mit ihren Einsatzfahrzeugen zur simulierten Unfallstelle aus. Der Marsch zur Einsatzstelle erfolgte - wie im Ernstfall - teilweise unter Nutzung von Sondersignalen.



Ein wichtiger Bestandteil der Übung war die Zusammenarbeit mit zivilen Rettungskräften. Gemeinsam mit der Bundeswehr trainierten sie das Vorgehen bei einem Hubschrauberabsturz.

Dabei stand besonders die Schulung der zivilen Einsatzkräfte im Fokus. Gezeigt wurde unter anderem, welche Gefahrenbereiche es rund um einen Kampfhubschrauber gibt und worauf Feuerwehr und Rettungsdienst bei einem solchen Einsatz achten müssen.

Auch zwei reale Luftfahrzeuge wurden in die Übung eingebunden. An ihnen erklärten die Einsatzkräfte mögliche Gefahrenstellen und demonstrierten, wie eine Besatzung aus einem Hubschrauber gerettet werden kann. Wie das Szenario der Übung ablief und wie die Einsatzkräfte zusammenarbeiteten, sehen Sie im Video und in unserer Bildergalerie. (Nicolas Kraus) +++

X