Anstecknadel für Wassersport-Fans

Regelmäßige Schwimmer geehrt: Die Verleihung des "Goldenen Fisches"

Im Fürstensaal wurden engagierte und vor allem regelmäßige Schwimmer geehrt
Fotos: Marvin Myketin

11.03.2026 / FULDA - Ganz egal, ob Radfahren, Joggen, Fußball oder einfach nur Spazierengehen – sportliche Betätigung ist gut für die Gesundheit und hält körperlich sowie psychisch fit. Für all diejenigen, die sich dem Wassersport verschrieben haben und regelmäßig die lokalen Schwimmbäder besuchen, um Bahnen zu ziehen, gibt es in Fulda einen ganz besonderen Preis – den "Goldenen Fisch". Dieser wurde am Dienstagnachmittag im Fürstensaal des Fuldaer Stadtschlosses verliehen.



Unter dem Aspekt des "Volkssports" wurde im Jahr 1969 der Schwimmwettbewerb um den "Goldenen Fisch" ins Leben gerufen. Ziel war es, hierbei zu regelmäßigen sportlichen Betätigungen zu motivieren, ohne dabei sportliche Höchstleistungen in den Mittelpunkt zu stellen. Wichtiger sei hierbei die Förderung der Gesundheit durch regelmäßige Bewegung.

Um erfolgreich teilzunehmen, sind innerhalb eines Jahres 50 Mal Schwimmleistungen zu erbringen, die sich zwar je nach Altersklasse unterscheiden, aber nur auf die im Wasser verbrachte Zeit beschränken. Bis zum 30. Lebensjahr sind es zehn Minuten pro Tag, die Zahl sinkt im Bereich von 30 bis 45 Jahren auf sieben Minuten. Ab dem 45. Lebensjahr reicht eine Schwimmleistung von 5 Minuten am Tag aus. Die geschwommenen Zeiten werden durch die jeweiligen Schwimmmeister der städtischen Bäder erfasst.

Ein Wettbewerb für Jedermann

Im Jahr 2025 zählte der Wettbewerb 166 erfolgreiche Schwimmer, wovon 22 Teilnehmer zum ersten Mal mit der Anstecknadel ausgezeichnet wurden. Zwei weitere Wassersportenthusiasten bekamen zusätzlich zu einem Lilientaler im Wert von 40 Euro einen weiteren "Goldenen Fisch" aufgrund ihrer zehnmaligen erfolgreichen Teilnahme. Die übrigen 142 Teilnehmer bekamen einen Lilientaler im Wert von 10 Euro. Besonders interessant ist die Altersspanne der Teilnehmer. Diese reicht nämlich von 1,5 Jahren (Jonas Elias Stadler) bis hin zu 97 Jahren (Richard Kreß).

Verliehen wurden die Anstecknadeln von Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Bürgermeister Dag Wehner. "Wir sind sehr froh, dass wir so eine Schwimmbad-Infrastruktur in Fulda haben und vor allem auch, dass sie genutzt wird", so der Oberbürgermeister, der alle Teilnehmer herzlich willkommen hieß. Auch Bürgermeister Dag Wehner meldete sich zu Wort und betonte nochmal, wie fantastisch es sei, dass die Altersspanne der Teilnehmer so groß ausfalle.

Wer nun auch Lust bekommen hat, am Wettbewerb teilzunehmen, sich sportlich zu betätigen und im folgenden Jahr eine Anstecknadel zu erhalten, kann dies gern tun und ist sogar herzlich dazu eingeladen. Das Jahr ist noch jung und 50 Besuche im Schwimmbad mit jeweils maximal zehn Minuten im Wasser sind definitiv ein greifbares Ziel – auch für Amateurschwimmer. (pg)+++

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