Los geht es am 20 März!
Ab sofort wird für die Baumesse "hausplus" aufgebaut
Foto: RVG / Marzena Seidel
10.03.2026 / FULDA -
Eine große Halle entsteht in diesen Tagen auf dem Messegelände Fulda-Galerie: Das sind die Vorarbeiten für die Fuldaer Baumesse "hausplus". Sie beginnt in zehn Tagen, am Freitag, 20. März. Dann ist sie drei Tage lang geöffnet bis Sonntag, 22. März. Die Leichtbauhalle wird fast 3.000 Quadratmeter groß sein. Darin versammeln sich genau 100 Aussteller mit Angeboten rund ums Bauen, Sanieren und Umbauen.
Am Sonntag lag das Messegelände in Fulda-Galerie noch recht ruhig da. Seit dem frühen Montagmorgen ist dort einiges los: Mehr als ein Dutzend Lkw fahren nach und nach aufs Gelände und werden entladen. Seither stapelt sich Baumaterial auf dem Freigelände, mehr als 100 Tonnen. Auch ein Autokran wird noch anreisen. Er stellt ab Mittwoch die vormontierten Elemente der Halle auf. Etwa 12 Meter hoch wird die Leichtbauhalle am Ende sein – so hoch wie normale Dreifamilienhäuser. Fast 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche entstehen unter dem weißen Dach.
Gebaut wird im Auftrag der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG). Sie organisiert nun schon zum dritten Mal in Fulda die Baumesse "hausplus". Nach der Premiere 2024 im Esperanto-Kongresszentrum zog die Messe 2025 um nach Fulda-Galerie. Hier kann die Messe wachsen und tut das auch: Dieses Jahr haben sich 25 Prozent mehr Ausstellungsbetriebe angemeldet, es gab zusätzlich eine Warteliste.
Insgesamt sieben Tage wird es dauern, etwa bis zum Ende der Woche, bis die Zeltbauer fertig sind. Danach bleiben einige Tage für den Ausbau der Halle. Den Anfang machen Messebauer, Elektriker und Installateure, die erst mal vermessen und dann mit ihren Innenausbauarbeiten beginnen. Ein paar Tage später, am Mittwoch, kommen die Ausstellerinnen und Aussteller hinzu. Sie haben zwei Tage, um ihre Stände zu gestalten und einzuräumen. Zwischendurch gibt es einige offizielle Termine – beispielsweise die technische Abnahme der Halle.
Aufbau genauestens geplant
Die Giebelplane allein ist etwa 400 Quadratmeter groß. Die übrigen Dachplanen sind schmale, lange Bahnen. Hätte man sie auf dem Boden aneinandergelegt, wäre eine weiße Strecke von über einem halben Kilometer Länge entstanden. Der Hallenboden und auch die Wände bestehen aus Elementen. 1125 Boden-Elemente werden verbaut, sie sind 100 mal 250 Zentimeter groß. Aus weiteren 176 Elementen baut man die Wände. Und was verbirgt sich unter dem Fußboden? Seitlich werden fast 500 Erdnägel mit Vorschlaghämmern in den Boden getrieben, um die Konstruktion zu stabilisieren. Sie sind jeweils einen Meter lang und drei Zentimeter dick.Außerdem braucht es für die drei Messetage ein komplettes Leitungsnetz, erklärt Daniel Sassen, der Technische Leiter der RVG: "Viele unserer Standbetreiber brauchen Strom. Deswegen lassen wir unterm Hallenboden fast zweieinhalb Kilometer Kabel verlegen. So können wir überall in der Halle die gewünschten Anschlüsse bieten." Die Halle kann außerdem beheizt werden: Die Hallenheizung hat 1100 KW Heizleistung. Damit es nirgends zieht, wird es am Haupteingang so genannte Türluftschleier geben.
Infos zur "hausplus Fulda 2026":
Archivfoto: O|N/ Marius Auth