Stadt äußert sich
Hunderte Ratten am Aschenberg: Anwohner verzweifeln, während Plage wächst
Fotos: Marvin Myketin
11.03.2026 / FULDA -
Im Disneyfilm "Ratatouille" wirken sie niedlich und harmlos, doch in der Realität können sie leider eine Plage sein: Seit etwa zehn Jahren sind die Nagetiere eine bekannte Plage am Fuldaer Aschenberg. Doch jetzt - mit einer Anzahl im hohen dreistelligen Bereich - wird es den Anwohnern zu viel. So wandte sich Christina Rausch bereits vor einigen Tagen an OSTHESSEN|NEWS.
Dass es sich bei den Ratten um ein Problem handelt, machte auch das verständigte Veterinäramt klar. "Sie sagten, dass wir ein ordentliches Problem haben. Sie vermuten eine Rattenpopulation im höheren dreistelligen Bereich", schilderte die Bewohnerin des Aschenbergs. Rausch lebt bereits seit etwa 50 Jahren - mit kurzer Unterbrechung - am Aschenberg und zwischendurch habe sich die Situation zwar entspannt, doch jetzt "platzt mir die Hutschnur." Aus diesem Grund hat sie verschiedene Stellen kontaktiert, die sich wohl darum kümmern sollen. Voller Verzweiflung hat Rausch schon selbst Rattenfallen aufgebaut, doch "gegen hunderte Ratten kann ich auch nichts machen."
Stadt Fulda ist involviert, doch Anwohner müssen handeln
Auf Anfrage von OSTHESSEN|NEWS antwortete Johannes Heller, Pressesprecher der Stadt Fulda: "Die Stadt wurde per E-Mail am Samstag, 17. Januar 2026, über die Sichtung von Ratten auf einem Grundstück am Aschenberg informiert und nahm sofort Kontakt mit der Eigentümerschaft auf. Die Bewohner teilten der Ordnungsbehörde mit, dass bereits in Eigeninitiative seit Anfang Januar 2026 Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen durchgeführt wurden." Seit Mitte Februar begleite ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen die Maßnahmen auf dem Grundstück. Die Ordnungsbehörde bekomme regelmäßig Rückmeldungen durch die Firma.