Solidarität mit der Ukraine
Vierter Jahrestag: Ökumenische Friedensandacht im Fuldaer Dom
Fotos: Marvin Myketin
01.03.2026 / FULDA -
Am Dienstag jährte sich der Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die gesamte Ukraine zum vierten Mal. Aus diesem Anlass fand am Samstag im Fuldaer Dom eine ökumenische Friedensandacht statt. Sie war ein Zeichen der Verbundenheit im Glauben und der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.
Weihbischof Diez bezeichnete den Krieg als "brutal und völkerrechtswidrig". Die Friedensandacht solle Ermutigung und Trost geben und zugleich deutlich machen, dass die Menschen in der Ukraine nicht allein sind.
Persönliche Berichte
Im Mittelpunkt standen persönliche Berichte: Drei Frauen aus der Ukraine, die bereits länger oder erst seit Kriegsbeginn im Bistum Fulda zu Hause sind, schilderten ihre Sorge um Angehörige, die belastende Ungewissheit und die Erfahrungen von Flucht und Neuanfang. Zugleich berichteten sie von Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und praktischer Unterstützung, die sie hier erfahren haben. "Es ist so wichtig, dass wir nicht allein sind", sagte eine der Frauen. In Fulda gibt es eine aktive ukrainische griechisch-katholische Gemeinde, die eng mit dem Bistum zusammenarbeitet. Konkrete Hilfe
Das Bistum Fulda unterstützt die Ukraine seit Kriegsbeginn auch durch konkrete Hilfe, unter anderem gemeinsam mit Caritas und Maltesern. Für den 7. März ist ein weiterer Hilfstransport geplant, der von Petersberg in die Westukraine gehen soll. Geladen werden sollen unter anderem Pflegebetten sowie medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle und Rollatoren.