Europaminister kritisiert Pläne
"Falsche Prioritäten in Brüssel": Pentz wehrt sich gegen Mini‑Shampoo‑Verbot
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27.02.2026 / REGION -
Die EU will Verpackungsmüll reduzieren. In einigen Jahren könnte das auch die beliebten Mini-Shampoos und ähnliche Pflegeprodukte aus Hotelzimmern verbannen. Alarm kommt jetzt aus Hessen! Europa- und Entbürokratisierungsminister Manfred Pentz (CDU) findet, dass man sich da die falschen Baustellen aussucht.
"Wir müssen unser Europa verteidigen, statt kleine Shampoos zu verbieten. Während die EU vor historischen Herausforderungen steht, zählt Brüssel Milliliter. Das sind mal wieder völlig falsche Prioritäten. Wir brauchen mehr Europa im Großen und weniger Bürokratie im Kleinen", so Staatsminister Pentz in Wiesbaden. Konkrete Beispiele für den hessischen Minister: "Eine echte Verteidigungsunion, ein Raketenabwehrschirm und eine gemeinsame Armee. Wer Europa ernsthaft stärken will, setzt Prioritäten statt Paragraphen."
Mini‑Shampoos sind nicht das Problem
Grundlage für den Schritt der EU-Kommission ist die EU-Verpackungsverordnung, die bereits seit einem Jahr in Kraft ist. Ab 2030 sollen demnach Beherbergungsstätten keine Kosmetik-, Hygiene und Toilettenprodukte mehr in Einwegverpackungen bereitstellen. Betroffen sind neben den Mini-Shampoos auch Zahnputzsets, Rasierzubehör oder Pflegelotionen in kleinen Flaschen oder Tütchen. (js/pm)+++
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