"Dem Hass einhalt gebieten"
Gewaltaufrufe auf Social Media: Polizei ermittelt gegen Hetze im Netz
Symbolbild: Pixabay
26.02.2026 / REGION -
Im Rahmen des durch das Bundeskriminalamt (BKA) koordinierten Vorgehens wurden in diesem Zuge in allen 16 Bundesländern über 140 strafprozessuale Maßnahmen wie Durchsuchungen oder Vernehmungen wegen des Verdachts strafbarer Hasspostings im Internet durchgeführt. Gegen die Beschuldigten, die teilweise bereits einschlägig strafrechtlich in Erscheinung getreten sind, wird unter anderem wegen des Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten, der Volksverhetzung beziehungsweise der Billigung von Straftaten ermittelt.
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) sowie weitere hessische Strafverfolgungsbehörden haben sich am Mittwoch, dem 25. Februar, an einem koordinierten Vorgehen zur Bekämpfung von Hasspostings beteiligt.
Maßnahmen gegen Gewaltaufrufe
Gerichtet waren diese Postings vor allem gegen Menschen mit Behinderungen, gegen politisch Andersdenkende oder gegen Flüchtlinge. Für ausdrückliche Aufforderungen zu rechtswidrigen und willkürlichen Gewalttaten sowie schwersten Verbrechen bestehe kein Schutz durch die Meinungsäußerungsfreiheit.
Hasspostings haben schwerwiegende Folgen
An den Einsatzmaßnahmen waren neben der ZIT und dem HLKA auch die Staatsanwaltschaften Darmstadt, Hanau und Wiesbaden sowie die Polizeipräsidien Frankfurt am Main, Mittelhessen, Osthessen, Südosthessen und Westhessen mit Maßnahmen in eigener Verantwortung beteiligt. (pg/pm)+++