Mann setzt Notruf selbst ab
Im Steinbruch: Soldat stürzt bei Nachtmarsch 20 Meter in die Tiefe
Fotos: Marvin Myketin
26.02.2026 / SCHWALMTAL -
Glück im Unglück hatte ein Soldat der Bundeswehr in der Nacht zu Mittwoch: Bei einem Nachtmarsch ist der Mann in einen Steinbruch bei Brauerschwend in der Gemeinde Schwalmtal gefallen und hat sich dabei den Arm gebrochen. Er stürzte rund 20 Meter in die Tiefe. Das bestätigt die Bundeswehr-Pressestelle auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS.
Soldat ins Krankenhaus gebracht
"Einsatzkräfte der Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr waren unverzüglich vor Ort. Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse und der Dunkelheit wurde zusätzlich die Bergwacht zur Rettung angefordert", so Hofmann weiter. Da aber die Rettung im Dunkeln durch die schlechte Sicht und das unwegsame Gelände als zu gefährlich eingestuft wurde, kam die Rettung erst gegen 07:15 Uhr - der Soldat wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.Die Bundeswehr betont dabei: "Der Einsatz verdeutlicht die hohe Einsatzbereitschaft und die professionelle sowie reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Blaulichtorganisationen und der Bundeswehr. Durch das koordinierte und schnelle Vorgehen der Einsatzkräfte konnte der verletzte Soldat zügig lokalisiert, gerettet und medizinisch versorgt werden."
Die Bundeswehr ist aktuell mit etwa 50 Soldaten und sechs Fahrzeugen im Gelände im Vogelsberg unterwegs, um verschiedene Szenarien zu üben. Für die übrigen Teilnehmer wird der Einzelkämpferlehrgang planmäßig fortgesetzt. (lu) +++