Im ehemaligen "werk9"
Neues Zuhause für Fachverband: Zentraler Treffpunkt für 365 Mitgliedsbetriebe
Fotos: Marvin Myketin
25.02.2026 / FULDA -
Der Fachverband für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen hat ein neues Zuhause: Nachdem der Verband über Jahre hinweg in Wiesbaden ansässig war, hat er nun in Fulda seine neue Heimat gefunden. Im ehemaligen "werk9" in der Fulda-Galerie werden in den nächsten Wochen und Monaten umfassende Umbaumaßnahmen vorgenommen, um die ehemalige Werkstatt mit anliegender Ausstellung zu einem zentralen Treffpunkt für die 365 Mitgliedsbetriebe des Fachverbands zu machen.
Vor dem offiziellen Start der Umbaumaßnahmen fand am Dienstagabend eine erste Willkommensfeier statt.
Neue Veranstaltungsräume und Büros
"Das ist hier heute keine Einweihungsfeier, sondern eine Verabschiedung, nämlich eine Verabschiedung von der Räumlichkeit, wie sie eigentlich ist", begrüßte Präsident Karsten Hain die zahlreichen Gäste in der ehemaligen Werkstatt, "Nach dieser Veranstaltung werden wir mit dem Umbau beginnen. Hier werden Veranstaltungsräume für uns selber, aber auch für Schulungen unserer Fördermitglieder entstehen. Auch neue Büroräume für unsere geschätzten Mitarbeiter wird es hier bald geben." Zentrale Lage
Präsidiumsmitglied Paul Sonntag gab im Folgenden einen konkreten Einblick in die Standortwahl: "Angefangen hat alles mit der Entscheidung, mehr in die Verbandsmitte zu gehen. Relativ schnell ist unsere Wahl auf Fulda gefallen. Irgendwann bin ich auf diese Schreinerei gestoßen, die aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben werden musste." Nach einer kurzen Rückfrage im Präsidium und der Kontaktaufnahme mit dem Eigentümer habe man glücklicherweise schnell den Zuschlag für den Kauf bekommen. Fertigstellung im Spätsommer
Laut Geschäftsführer Silvio Michael soll die Fertigstellung im August oder September diesen Jahres erfolgen. Das erste große Event sei auch schon geplant, wie er verriet: "Am 19. November soll das Galabau-Forum hier stattfinden. Das ist ein Fachtag für die ganze Branche in Verbindung mit den Kommunen, den Landschaftsarchitekten und allen, die in der Landschaftsgärtnerei oder Stadtentwicklung tätig sind." (Anna Weißenberger) +++