Intensiver Austausch
SPD Hersfeld und Staatssekretär Sören Bartol besuchen Hochschule der DGUV
Fotos: Aline Giebel, DGUV
12.02.2026 / BAD HERSFELD -
Die SPD Bad Hersfeld und der parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Sören Bartol, besuchten die Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in Bad Hersfeld. Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein intensiver Austausch über die Entwicklung der Hochschule und die aktuellen Herausforderungen am Standort.
Die Gäste wurden herzlich vom Co-Fakultätsdekan der Hochschule, Prof. Dr. Denis Hedermann, dem Verwaltungsleiter Michael Schwanz und der Referentin Kommunikation Aline Giebel empfangen. Sie gaben einen umfassenden Überblick über die Arbeit und Struktur der Einrichtung. Besonders hervorhoben wurden die aktuellen Studierendenzahlen und die vielfältigen Aufgaben der Hochschule, insbesondere die Ausbildung von Fach- und Führungskräften für die gesetzliche Unfallversicherung. In Zukunft werden rund 1.250 Studierende in einem dualen Studiengang der DGUV eingeschrieben sein. Darüber hinaus werden Auszubildende als Sozialversicherungsfachangestellte aus ganz Deutschland unterrichtet und bundesweit Fortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen für die Mitarbeiter der gesetzlichen Unfallversicherung angeboten.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Wohnraumsituation für Studierende. Die Hochschulleitung präsentierte die geplante und in Vorbereitung befindliche Lösung des Wohnraumproblems durch den Bau eines Appartementhauses. Dieses Projekt ist ein bedeutender Schritt, um den Standort Bad Hersfeld für Studierende attraktiver zu machen und dem steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum gerecht zu werden. "Die Hochschule der DGUV ist eine Bereicherung für unsere Stadt. Damit Studierende hier optimale Bedingungen vorfinden, benötigen wir ausreichend bezahlbaren Wohnraum. Das geplante Appartementhaus ist ein wichtiger Schritt, den die Stadt Bad Hersfeld gerne im Rahmen ihrer baurechtlichen Möglichkeiten unterstützt", erklärte der SPD-Stadtverordnete Dr. Thomas Handke.
Im Anschluss an die Begrüßung konnte sich die Besuchergruppe bei einem Rundgang von der hervorragenden Ausstattung der Hochschule überzeugen. Abschließend bekräftigten die Sozialdemokraten ihren Willen, den weiteren Ausbau des Hochschulstandorts konstruktiv zu begleiten. "Bad Hersfeld soll ein attraktiver Studien- und Lebensort bleiben – dafür braucht es politisches Engagement und klare Prioritäten", so Dirk Siebert, Stadtverbandsvorsitzender.
Der stellvertretende Vorsitzende, René Petzold, brachte es auf den Punkt, "Eine enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Kommune und Bund ist unerlässlich, um den Hochschulstandort Bad Hersfeld nachhaltig zu stärken. Ziel ist es, gute Studienbedingungen, attraktive Wohnangebote und eine positive Stadtentwicklung miteinander zu verknüpfen".
Foto: Ullrich Wolf