POLIZEIREPORT
Geschwindigkeitskontrollen - Mit geklauter Geldkarte bezahlt und abgehoben
Symbolbild: O|N
10.02.2026 / KREIS MKK -
Geschwindigkeitskontrollen für mehr Sicherheit an Schulen
HANAU. Im Rahmen einer gezielten Kontrollmaßnahme zur Überwachung der Verkehrsregeln und zur Steigerung der Sicherheit auf den Straßen, insbesondere im Umfeld von Schulen, führte die Polizei Hanau am Montag, ab 9 Uhr, in der
Straße "Alter Rückinger Weg" umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Aufgrund der Nähe zu mehreren Bildungseinrichtungen und der damit verbundenen erhöhten Gefährdung von Schülern und Fußgängern standen hierbei vor allem Geschwindigkeitsverstöße im Fokus. In der Gesamtbilanz des Tages wurden 119 Fahrzeuge sowie 133 Personen kontrolliert. Dabei fielen unter anderem 75 Geschwindigkeitsverstöße auf, die entsprechend geahndet wurden. Zusätzlich wurden 7 Verstöße hinsichtlich der Anschnallpflicht sowie ein Handyverstoß registriert. Bei weiteren allgemeinen Verkehrskontrollen wurden außerdem zwei Verkehrsstraftaten aufgedeckt. Ein Verkehrsteilnehmer muss sich nun wegen des Vorwurfs des Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis verantworten. Ein entsprechendes Verfahren wurde auch gegen den Fahrzeughalter wegen Verdachts des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Die Verkehrskontrollen führten zu beträchtlichen Geldbußen: Allein vor Ort erhoben die Beamtinnen und
Beamten insgesamt gut 2.800 Euro in bar. Darüber hinaus erhalten weitere Betroffene Bußgeldbescheide per Post. Die Einhaltungen der geltenden Vorschriften im Straßenverkehr ist die Grundvoraussetzung für die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Insbesondere die Sicherstellung der Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und der Nutzung von Sicherheitsgurten sowie das Verbot der Handynutzung am Steuer sollen dazu beitragen, das Unfallrisiko zu senken und die Sicherheit auf den Straßen insgesamt zu steigern. Daher wird die Polizei auch zukünftig gegen Verkehrssünder vorgehen und Verstöße konsequent ahnden.
Mit gefälschtem Rezept Medikament im Wert von 1.445 Euro erschlichen
Wahlplakate abgerissen und beschmiert - Langenselbold
LANGENSELBOLD. Über 30 Wahlplakate von zwei unterschiedlichen Parteien haben bis dato Unbekannte zwischen Samstag, 19 Uhr und Sonntag, 19.30 Uhr, im Stadtgebiet zerstört oder beschädigt. Die Täter rissen Plakate von den Masten, an denen sie angebracht waren, beschmierten diese mit verfassungsfeindlichen Symbolen oder zerrissen sie. Hierdurch verursachten die Unbekannten einen Sachschaden von schätzungsweise 180 Euro. Die Staatsschutzabteilung hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet. Zeugen wenden sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234 an die Ermittler.
LANGENSELBOLD. Ein bislang Unbekannter hatte es am Freitagnachmittag auf die Geldkarte einer 66 Jahre alten Frau abgesehen. Er klaute ihr die Plastikkarte gegen 14:45 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Straße "Am Bruchweg" (einstellige Hausnummern). Im Anschluss begab sich der Täter mit der Geldkarte zu einem Lebensmittelgeschäft an der Anschrift "Fasanerie-Arkaden" (einstellige Hausnummern) in Hainburg und bezahlte dort mit der gestohlenen Karte. Des Weiteren, so die derzeitigen Ermittlungen, hob der Dieb in den nachfolgenden Stunden an mehreren Geldautomaten im Umkreis Bargeld ab, sodass der Kontoinhaberin insgesamt ein Schaden von etwa 5.000 Euro entstand. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise auf den Unbekannten geben können, werden gebeten, sich mit den Beamten der Kripo unter der Rufnummer 06181 100-123 in Verbindung zu setzen.
Auffahrunfall nach Kollision mit Wild
WÄCHTERSBACH. Am Dienstagfrüh, gegen 07.45 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 276 zwischen Wächtersbach und der Autobahn 66 in der Folge eines Wildunfalles zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Den ersten Erkenntnissen zufolge soll ein 29 Jahre alter Sprinter-Fahrer die B 276 befahren haben und mit einem die Fahrbahn passierenden Reh kollidiert sein. Der hinter ihm fahrende 59-jährige Fahrer eines Audi konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig bremsen, sodass es zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge gekommen ist. Die Verkehrsteilnehmer blieben hierbei unversehrt. Das Reh jedoch erlitt durch die Kollision so schwerwiegende Verletzungen, weshalb es aus tierschutzrechtlichen Gründen noch vor Ort durch die Polizei von seinen Leiden erlöst werden musste. Die Straße war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen kurzfristig gesperrt. (pm)+++