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Schnee, Regen, Nebel - Wo die Lichtautomatik auf ihre Grenzen stößt

Bei schlechten Sichtverhältnissen muss die Fahrweise angepasst werden
Foto: ADAC e.V.

06.02.2026 / REGION - In den letzten Tagen kam es immer öfter zu Unfällen, die aufgrund schlechter Sicht im Straßenverkehr verursacht worden sind – nicht nur das Schneegestöber, sondern auch der Nebel hat einen großen Teil dazu beigetragen. Viele Autofahrer verlassen sich hierbei auf die Lichtautomatik ihres Fahrzeugs. Meist bleiben insbesondere die Rückleuchten aus, da die Sensoren der Automatik zu spät auf Einflüsse wie Regen, Schnee oder Nebel reagieren. Das Resultat sind Unfälle, die sehr schnell auch fatal enden können.


Der ADAC empfiehlt, das Licht dementsprechend manuell zu steuern und das Abblendlicht manuell einzuschalten. Das Fernlicht verschlechtert ebenfalls die Sicht bei Nebel und sollte dementsprechend nicht dazugeschaltet werden.

Nebelschlussleuchte und -scheinwerfer richtig nutzen

Eine Funktion, die außerdem in jedem modernen Auto verbaut ist, sind die Nebelscheinwerfer und die dazugehörige Nebelschlussleuchte. Diese dürfen allerdings nur eingeschaltet werden, wenn Umwelteinflüsse die Sicht wirklich erheblich behindern, was in diesem Fall laut Gesetzgeber eine maximale Sichtweite von 50 Metern bedeutet. Bei solchen Sichtverhältnissen ist außerdem eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erlaubt. Bei Verstößen kann auch ein Verwarnungsgeld in Höhe von 25 bis 35 Euro erhoben werden. Auf der Autobahn besteht eine erhebliche Sichtbehinderung, wenn eine Sichtweite von 150 Metern unterschritten wird. Orientieren kann man sich hierbei anhand der Leitpfosten am Straßenrand, die stets in einem Abstand von 50 Metern aufgestellt sind.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Umsetzung des wichtigsten Grundprinzips "Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme" allein in der Hand des Fahrers liegt und man sich nicht immer auf die im Fahrzeug verbauten Automatikfunktionen verlassen kann. Bei schlechten Sichtverhältnissen sollte man besonders rücksichtsvoll und aufmerksam fahren, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. (pg)+++


Archivfoto: O|N / Barbara Enders

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