Das sind die drei "Stau-Hot-Spots"
ADAC zieht Bilanz: 33.592 Stunden Stau auf Hessens Straßen
Symbolfoto: O|N/Hans-Hubertus Braune
06.02.2026 / REGION -
Es bleibt beim Status Quo auf Hessens Fernstraßen - das Staugeschehen blieb von 2024 zu 2025 fast unverändert. Anders der Trend in der bundesweiten Betrachtung: Die ADAC Staubilanz zeigt deutschlandweit einen Anstieg der Staustunden von 448.000 in 2024 auf 478.000 in 2025. Das ist ein Plus um rund sieben Prozent.
Gleichbleibender Verkehr in Hessen
Insgesamt standen Autofahrerinnen und Autofahrer in Hessen im Vorjahr 33.592 Stunden im Stau – 2024 waren es noch 33.137 Staustunden (+1 Prozent). Trotz eines leichten Anstiegs der Staustunden auf hessischen Autobahnen bleibt das Staugeschehen deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau von 2019 (39.323 Stunden). Die Gesamtlänge der Staus stieg im Vorjahr hessenweit auf 78.186 Kilometer (2024: 77.130 Kilometer). Wie in den vergangenen Jahren sind die A3, A5 und A66 weiterhin die am stärksten belasteten Autobahnen in Hessen.Lückenschluss A49
Die "Stau-Hot-Spots"
Die Top 3 Staustrecken nach Staustunden in Hessen waren (AS steht für Anschlussstelle):A643 AS Wiesbaden-Dotzheim – AS Schiersteiner Straße: 1.507 Stunden
A3 AS Obertshausen – AS Hanau: 1.225 Stunden
A60 AS Mainz-Finthen/Saarstraße – Dreieck Mainz: 985 Stunden
Feiertage legen Verkehr lahm
Transitland im Vergleich
Prognose Staugeschehen 2026
"Die notwendigen Mittel für Modernisierung und Ausbau der bestehenden Infrastruktur müssen in den kommenden Jahren zielgerichtet eingesetzt werden, um die Funktionsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur in Hessen zu gewährleisten", erklärt Wolfgang Herda. "Das betrifft insbesondere eine Vielzahl maroder Autobahnbrücken, die zentral für unser bundesweites Verkehrsnetz sind." (mkr/pm) +++