"Weitermachen, wo wir aufgehört haben"

Bürgermeisterin Katja Habersack (49) will weiter anpacken - "Machen für Motten"

Unter dem Motto „Machen für Motten“ wirbt Katja Habersack um Vertrauen bei der Bürgermeister- und Kreistagswahl.
Fotos: Rene Kunze

08.02.2026 / MOTTEN - In der Rhöngemeinde Motten mit rund 1.800 Einwohnern geht bei der Bürgermeisterwahl nur eine Kandidatin ins Rennen: die amtierende Bürgermeisterin Katja Habersack (CSU). Offiziell wird sie von der Wählergemeinschaft Motten und Speicherz unterstützt, ist selbst Mitglied der CSU und tritt gleichzeitig zur Wahl in den Kreistag an. Ihre Stärke: die enge Verbundenheit zu ihrer Heimat. Schließlich stammt sie selbst aus der Gemeinde.



Für die 49-Jährige stand das Berufsfeld der öffentlichen Verwaltung bereits vor ihrer ersten Amtszeit fest: Mehr als 30 Jahre war sie in der öffentlichen Verwaltung tätig. Entsprechend vertraut ist Katja Habersack mit den Abläufen und Arbeitsweisen der Verwaltung.

Seit 2020 steht Habersack an der Spitze der Gemeinde Motten. In den vergangenen sechs Jahren habe sie zahlreiche Projekte angestoßen, die sie nun konsequent zu Ende führen möchte. "Motten hat viel Potenzial, und dieses Potenzial will ich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ausschöpfen", erklärt die Bürgermeisterin im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. Besonders wichtig sei ihr dabei das Zusammenspiel von Verwaltung, Politik, Ehrenamt und Bürgerschaft – nur gemeinsam lasse sich die Zukunft der Gemeinde gestalten.

Inhaltliche Schwerpunkte & zentrale Themen

Der Glasfaserausbau, an dem seit zwei Jahren intensiv gearbeitet wird, soll noch in diesem Jahr in die Umsetzung gehen. "Breitband sollte heute zur Grundversorgung zählen - genau wie Strom und Wasser", betont die 49-Jährige. Digitalisierung sieht sie dabei nicht nur als Infrastrukturprojekt, sondern auch als Chance für eine effizientere, bürgernahe Verwaltung.

Parallel dazu treibt Katja Habersack die Entwicklung neuer Gewerbeflächen voran, um der heimischen Wirtschaft Perspektiven zu bieten und die finanziellen Grundlagen der Gemeinde solide zu halten.

Ein weiteres wichtiges Thema ist für die Bürgermeisterin die Stärkung des Ehrenamts. Vereine und insbesondere die Feuerwehren seien tragende Säulen des gesellschaftlichen Lebens der Gemeinde. Gerade mit Blick auf Katastrophenschutz und steigende Anforderungen sei es wichtig, die Feuerwehren gut auszustatten und langfristig zu unterstützen.

Netzwerke und Kreistagswahl in diesem Jahr

Mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung, sechs Jahre an der Spitze der Gemeinde und ein gewachsenes Netzwerk auf Kreis- und Landesebene sieht Habersack als klare Stärken. Als stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetages sowie als Mitglied verschiedener Gremien ist sie mit politischen Entscheidungsprozessen über die Gemeindegrenzen hinaus vertraut. Dieses Netzwerk will sie gezielt für Motten nutzen.

Zusätzlich bewirbt sich Habersack um ein Mandat im Kreistag des Landkreises Bad Kissingen. Dort möchte sie die Interessen der Gemeinde auf Kreisebene vertreten - insbesondere bei Themen wie Finanzen, Kreisumlage, ÖPNV, Schulen und Infrastruktur.

"Machen für Motten"

Was die Gemeinde für die Bürgermeister- und Kreistagskandidatin besonders macht, sind die Menschen und der starke Zusammenhalt vor Ort. Ein aktives Vereinsleben, ehrenamtliches Engagement, eine funktionierende Gewerbe- und Gastronomiestruktur sowie die Lage in der Rhön mit Angeboten, die für sanften Tourismus sorgen. Habersack sagt dazu gegenüber O|N: "Das sind Vorteile, die wir nutzen müssen"

Unter dem Motto "Machen für Motten" wirbt Katja Habersack um das Vertrauen der Wähler. Dahinter steht ihr Anspruch, Dinge anzupacken und gemeinsam mit allen Beteiligten vor Ort Lösungen zu entwickeln - pragmatisch, bürgernah und mit klarem Blick auf die Zukunft der Gemeinde. (Nicolas Kraus)+++

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