"Fühle mich als Freund unter Freunden"
Mut statt Zweifel: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt wirbt für CDU-Kurs
Fotos: Carina Jirsch
02.02.2026 / ALSFELD -
Einen prominenten Gast begrüßte der CDU-Kreisverband Vogelsberg am Sonntag in der Hessenhalle Alsfeld: Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU). Im Mittelpunkt seines Auftritts standen die enge Verbundenheit zwischen Hessen und Thüringen - und der Optimismus, mit dem er auf die anstehenden Wahlen blickt. Voigts Botschaft: Mit starken CDU-Ergebnissen kann das Land seine Herausforderungen meistern.
Zu Gast waren unter anderem der Bundestagsabgeordnete Frederik Bouffier, die Landtagsabgeordnete Jennifer Gießler, Staatssekretär Michael Ruhl und Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule.
"Ich fühle mich als Freund unter Freunden"
Nach den beiden Vorrednern lobte Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt die regionale CDU-Führung: "Wenn sie solche Leute an der Spitze haben, muss ihnen nicht bange sein." Der 48-Jährige betonte die starke Verbundenheit der beiden Bundesländer: "Thüringen und Hessen verbindet viel. Wir haben nicht nur das gleiche Wappen und Lebensgefühl. Wir haben die Überzeugung, dass wir stolz sind auf unsere Heimat. Dass wir lieber weniger reden und fleißiger sind und vor allem wissen, wo wir herkommen." Und er machte klar: "Ich fühle mich heute nicht als Gast in einer Region. Ich fühle mich als Freund unter Freunden."Das Wesentliche für 2026 sei nicht die Sorge, dass Deutschland nicht die Fähigkeit hätte, mit den Herausforderungen umzugehen. "Das, wovor ich am meisten Sorge habe, ist, dass wir den Glauben an die Fähigkeit verloren haben, welche Kraft in diesem Land steckt", konstatierte Voigt. "Ich bin überzeugt, dass unser Heimatland und die Menschen, die dort leben die Fähigkeit und die Kraft haben, jedes Problem anzupacken. Wir als CDU müssen vorneweg gehen und es tun." Und der Ministerpräsident betonte: "Wir sind die Mutmacher."
"Dieses Land kann so viel"
Die Kommunalwahlen in Hessen bezeichnete er als "Puzzleteil" für ein erfolgreiches Jahr. Wichtig sei es aber auch, dass jeder in diesem Land seine Chancen nutze. "Derjenige, der arbeitet, muss mehr haben, als derjenige, der nicht arbeitet", so Voigt. "Wenn es uns gelingt, dass die Wirtschaft wieder wächst, wenn die Bürger sagen, dass der Staat funktioniert, dann stimmt auch das Lebensgefühl." Und abschließend verdeutlichte der Ministerpräsident aus dem Nachbarland: "Wir sind ein soziales Land. Aber es haben sich über die Jahre Dinge angehäuft, die so nicht mehr funktionsfähig sind." Voigt zeigte sich dabei optimistisch: "Es geht in diesem Jahr um Zuversicht und Mut. Dieses Land kann so viel."