Osthessen nicht betroffen
ver.di ruft bundesweit zu Streiks im kommunalen Nahverkehr auf
Symbolbild: ON
30.01.2026 / REGION -
In der aktuellen Tarifrunde bei den kommunalen Nahverkehrsunternehmen ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten für Montag, 2. Februar 2026, bundesweit zu Streiks auf.
In den Verhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden (KAV) geführt werden, fordert ver.di insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen im kommunalen ÖPNV: etwa durch Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten, Verlängerung der Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.
In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Insgesamt betroffen sind fast 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben der Landkreise sowie in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen.
Busse in Osthessen fahren trotz bundesweiter Streiks planmäßig
"Gute Nachrichten für Fahrgäste: Trotz der von Verdi für Montag angekündigten bundesweiten Streiks im öffentlichen Nahverkehr sind die Buslinien der RhönEnergie Verkehrsbetriebe in Osthessen und Unterfranken nicht betroffen. "Alle unsere Buslinien verkehren planmäßig", erklärt RhönEnergie-Pressesprecher Dr. Volker Nies.
Der Grund: Die RhönEnergie Verkehrsbetriebe sind nicht an den von Verdi geführten Tarifverhandlungen beteiligt. "Für uns gilt der Tarifvertrag des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmer, der noch bis ins Frühjahr 2027 läuft", erläutert Nies. Nach seinen Angaben hatten sich zahlreiche verunsicherte Bürger bei den Verkehrsbetrieben gemeldet, nachdem sie von den angekündigten bundesweiten Streiks gehört hatten. (mp/pm) +++