"Klinikum ist Herzensthema!"

Zurück zu den Wurzeln: So blickt Wilhelm auf sein 1. Jahr als Finanz-Vorstand

Sie gehören quasi schon immer zusammen: Michael Wilhelm und das Klinikum Fulda. Seit jetzt einem Jahr ist er der neue "Vorstand Administration" am Maximalversorger.
Fotos: Hendrik Urbin

02.02.2026 / FULDA - Sie gehören quasi schon immer zusammen: Michael Wilhelm (38) und das Klinikum Fulda. Der "Vorstand Administration" - so lautet offiziell seine Jobbezeichnung - wurde am 15. August 1987 im Städtischen Klinikum geboren, absolvierte in der Schulzeit verschiedene Praktika und Ferienjobs dort und seine Mutter arbeitet seit knapp 50 Jahren im osthessischen Krankenhaus der Maximalversorgung. Seit 1. Februar 2025 trägt Wilhelm, der aus der Gemeinde Eichenzell stammt, als kaufmännischer Vorstand Verantwortung für das rund 1.000-Betten-Haus mit rund 4.000 Mitarbeitern – jetzt feiert er sein einjähriges Jubiläum.



Mit großen Erwartungshaltungen sei Wilhelm ans Klinikum gekommen - "und diese Erwartungshaltungen haben sich absolut bestätigt". Das Haus sei hervorragend aufgestellt, die Mitarbeitenden außerordentlich engagiert, die angegangenen Projekte seien sehr erfolgreich und auch mit der Baustruktur ist der Vorstand sehr zufrieden. Alles bestens also? Na ja, fast: "Vieles läuft super, aber es gibt auch Dinge, die man noch ein Stück weit verbessern kann”, betont Wilhelm im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.

So beispielsweise die Patientenorientierung: "Vom Erstkontakt über die Wartezeit, bis ich einen Termin erhalte, um noch leichter Zugang zu einer Behandlung im Klinikum zu bekommen, sowie die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten - insbesondere mit Blick auf einen erleichterten Austausch und ein besseres Verständnis ihrer Perspektiven - das alles könne noch weiter optimiert werden."- das alles könne noch weiter optimiert werden. "Eine Daueraufgabe", sagt Wilhelm. Auch bei der elektronischen Kommunikation sei noch Luft nach oben. Dagegen sei der medizinische Bereich des Klinikums bereits exzellent aufgestellt.

Zufriedenheit und guter Zulauf als Essenz

Der Schlüssel zur Zufriedenheit? Ein kontinuierlicher Qualitätskreislauf: "Bin ich in der Medizin gut, dann wird das auch wahrgenommen, dann sind meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch zufrieden, dann sind die Einweiser zufrieden und vor allem auch die Patientinnen und Patienten." Ist die Inanspruchnahme der Leistungen gut, könne auch das Betriebsergebnis verbessert werden. In Folge seien dann wieder neue Investitionen möglich - und die sind schließlich nötig, damit das Klinikum in Zukunft noch besser arbeiten kann. Dazu gehöre aber auch, die Ausgaben zu hinterfragen – denn wie auch im Privathaushalt gelte, dass jeder Euro nur einmal ausgegeben werden könne.

Eine echte Herzensangelegenheit

Gerade weil Wilhelm eine hohe und lange Verbundenheit zum Klinikum Fulda hegt, ist ihm wichtig, dass das Haus weiterhin hervorragende medizinische Qualität erbringt, dass man Arbeitsplätze sichert und das Klinikum in kommunaler Trägerschaft bleibt. "Dafür trete ich an und das ist meine Herzensangelegenheit", so der Vorstand, der vor allem auch froh ist, dass er seit dem Wechsel von Helios zurück nach Fulda wieder mehr Zeit mit seiner Familie verbringen kann, da sich seine Arbeit heute stärker vor Ort und weniger auf langen Dienstreisen abspielt.

"Froh über die Zusammenarbeit” - Lob von Vorstandskollegen Menzel

Auch Vorstandskollege Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel zeigt sich begeistert: "Wir haben gemeinsam 2025 viel erreicht und ich bin sehr froh über die Zusammenarbeit." Das soll in diesem Jahr fortgesetzt werden. Es zeigen sich tolle Perspektiven und viele frische Ideen, die Menzel und Wilhelm gemeinsam umsetzen wollen. (Emily Grießmann) +++

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