Treue, Engagement und Aufbruch

SPD ehrt langjährige Mitglieder und gibt Ausblick auf Kommunalwahl 2026

Von links Frederik Frimmel (SPD-Ortsvereinsvorsitzender), Dieter Heß (40 Jahre), Walter Mönch (60 Jahre), Timo Karl (SPD-Fraktionsvorsitzender), Gisela Flöthke (40 Jahre), Werner Schaaf (65 Jahre), Claudia Blum (stv. SPD-Kreisvorsitzende)
Foto: SPD-Ortsvereins Lauterbach

23.01.2026 / LAUTERBACH - Am Sonntag ehrte der SPD-Ortsverein Lauterbach im Café Berghäuser langjährige Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue und ihr ehrenamtliches Engagement. Das Café Berghäuser bildete einen gemütlichen und einladenden Rahmen für diese besondere Veranstaltung, die zugleich den Auftakt in den Kommunalwahlkampf 2026 markierte.



Der Ortsvereinsvorsitzende Frederik Frimmel begrüßte die zahlreichen Gäste und dankte dem Team des Café Berghäuser sowie den Helferinnen und Helfern für die Organisation. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Ehrungen von Werner Schaaf für 65 Jahre, Walter Mönch für 60 Jahre sowie Dieter Heß und Gisela Flöthke für jeweils 40 Jahre engagierte und treue Mitgliedschaft in der SPD. Mit den Ehrungen brachte der Ortsverein seinen besonderen Dank und seine große Wertschätzung für jahrzehntelange Unterstützung zum Ausdruck und überreichte Urkunden, Anstecknadeln und Geschenke.

"Das Ehrenamt ist die Stütze des ländlichen Raums"

In seiner Rede hob Timo Karl, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtparlament und Spitzenkandidat, die besondere Bedeutung von Ehrenamt, politischem Engagement und jahrzehntelanger Treue hervor. Langjährige Mitgliedschaft bedeute auch langjähriges ehrenamtliches Wirken sei es in Vereinen, der Feuerwehr oder in der Kommunalpolitik. Ehrenamt stärke den sozialen Zusammenhalt, leiste einen unschätzbaren Beitrag für Gesellschaft, Demokratie und kommunale Strukturen. "Das Ehrenamt ist die Stütze des ländlichen Raums", so Karl.

Besonders betonte Karl die Rolle des politischen Ehrenamts. Engagement in einer demokratischen Partei ermögliche politische Teilhabe und Mitgestaltung. Die Geehrten hätten sich bewusst für die Werte der SPD – soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Demokratie – entschieden und der Partei auch in schwierigen Zeiten die Treue gehalten.

"Lauterbach – Heimat mit Zukunft"

Nach den Ehrungen richtete die SPD die Blick nach vorn. Unter dem Motto "Lauterbach – Heimat mit Zukunft" stellte sie ihr Wahlkampfteam, die Kandidierenden sowie inhaltliche Schwerpunkte vor. Die SPD habe in der vergangenen Legislaturperiode wichtige Impulse gesetzt, unter anderem bei der Dorfentwicklung, dem integrierten Stadtentwicklungskonzept, dem Stadtbus und der Brandschutzkommission.

Die SPD machte deutlich, dass sie sich weiterhin entschieden für eine gerechte Entwicklung aller Stadtteile, verlässliche Infrastruktur und eine Politik einsetzen will, die alle Bürgerinnen und Bürger im Blick hat – nicht nur einzelne Interessengruppen.

Ortsvereinsvorsitzender Frimmel erläuterte die drei wichtigsten Punkte. Neben der Förderung von Ehrenamt und Vereinen mache sich die SPD vor allem für eine familienfreundliche Stadt und den Erhalt und Ausbau der Alltagsversorgung stark. "Wir wollen die hohe Qualität unserer Kindertagesstätten erhalten. Insbesondere für junge Familien brauchen wir ausreichenden Wohnraum" so Frimmel. Lauterbach verfüge über eine leistungsfähige Infrastruktur wie attraktive Freizeitangebote, Geschäfte, Verkehrsanbindungen. "Unser Anspruch als SPD ist es, diese Stärken zu sichern, auszubauen und allen Menschen zugänglich zu machen – sozial gerecht, verlässlich und zukunftsorientiert."

Der Nachmittag klang bei Kaffee, Kuchen und vielen persönlichen Gesprächen aus getragen von dem gemeinsamen Gefühl, dass sozialdemokratische Politik dort beginnt, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. (js/pm)++



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