"Gut für Sie und die ganze Schule"
Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel zeichnet Max-Eyth-Schule erneut aus
Fotos: Traudi Schlitt
18.01.2026 / ALSFELD -
Die letzte Gesamtkonferenz der Max-Eyth-Schule im Kalenderjahr 2025 war nicht nur deshalb besonders, weil sie fast schon die Weihnachtsferien und eine kleine Weihnachtsfeier einläutete, sondern auch, weil sich mit Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel ein Gast aus Wiesbaden angekündigt hatte. Nicht als Weihnachtsgeschenk, sondern als Wertschätzung kontinuierlicher Arbeit hatte dieser ein Zertifikat mitgebracht, das die Max-Eyth-Schule erneut als "Gesundheitsfördernde Schule" auszeichnete. Vom Staatlichen Schulamt war Georg Wittich von der Schulaufsicht für Berufsschulen zugegen.
Dass diese Auszeichnung eine Würdigung der Leistung der ganzen Schule ist, unterstrich Schulleiter Friedhelm Walther in seiner Begrüßung: Die Max-Eyth-Schule erfüllt in vielen Bereichen des Schullebens die Ansprüche an eine Gesundheitsfördernde Schule: Erstmals ausgezeichnet wurde sie 2019 – nachdem sie drei verpflichtende Teilzertifikate (Ernährungs- und Verbraucherbildung, Bewegung und Wahrnehmung, Sucht und Gewaltprävention) erlangt hatte und zusätzlich noch Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung, Verkehrserziehung/Mobilitätsbildung und die Gesundheit von Lehrkräften als eigene gesundheitsbezogene Profilelemente nachgewiesen hatte.
Im Qualitätszirkel Gesundheit wiederum sind verschiedene Bereiche relevant, die von den Verantwortlichen vorgestellt wurden: Chris Mogel zog aus seinem Bereich Bewegung und Wahrnehmung das Volleyball-Event und den "Bewegten Tag" als Teambildung für Klassen als Beispiele heran. Stephanie Ebert präsentierte die Angebote der Sucht- und Gewaltprävention. Hier stellt die Max-Eyth-Schule ein multiprofessionelles Team bereit, das Anlaufstelle für belastetes Schülerinnen und Schüler ist. Erste-Hilfe-Kurse, Notfalltraining und Workshops zur Lehrkräftegesundheit sind Maßnahmen die Sonja Kömpel, zuständig für die Lehrkräftegesundheit, vorstellte. Dirk Neumann skizzierte die verschiedenen Aspekte rund um seinen Bereich Ernährung und Konsum. Er stellte das hochwertige, frische und regionale Essensangebot der Max-Eyth-Schule in den Vordergrund seiner Ausführungen und betonte wie seine Vorredner, dass all das nur gemeinsam mit der Schulgemeinde möglich sei. Er freue sich, dass dieses Engagement gesehen und ausgezeichnet werde.