Gewerbestandort neu aufstellen
FDP Flieden: Vomberg-Gelände endlich aus dem Stillstand holen
Foto: ON Archiv
16.01.2026 / FLIEDEN -
Die FDP Flieden fordert einen Neustart in der Wirtschaftspolitik der Gemeinde. Flieden braucht mehr Tempo, mehr Klarheit und vor allem mehr Ergebnisse, wenn es um neue Arbeitsplätze und die Entwicklung des Gewerbestandorts geht.
Im Zentrum der Kritik steht das Vomberg-Gelände im Gewerbepark. Die rund acht Hektar große Fläche liegt seit über zehn Jahren brach. Trotz mehrfacher Ankündigungen, zuletzt auch 2023, ist bis heute keine tragfähige Entwicklung umgesetzt worden. Damit gehen der Gemeinde seit Jahren erhebliche Einnahmen aus der Gewerbesteuer verloren, Geld, das für Kitas, Vereine, Infrastruktur und freiwillige Leistungen dringend gebraucht würde.
"Das Vomberg-Gelände ist längst zum Symbol für verpasste Chancen geworden", sagt Uwe Reichenbach, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Flieden. "Seit Jahren reden wir über Konzepte, Investoren und Projekte, am Ende bleibt Stillstand. Und mit jedem weiteren Jahr verlieren wir nicht nur Zeit, sondern auch wichtige Steuereinnahmen."
FDP schlägt Neustart vor
Autobahnlage besser nutzen
Zusätzlich sieht die FDP Chancen in der Lage an der A66. Neben klassischem Gewerbe sollten dort auch moderne Gastronomie- und Servicekonzepte geprüft werden. "Andere Kommunen zeigen, wie man Autobahnstandorte attraktiv entwickelt. Das kann auch Flieden, wenn man es will", so Reichenbach. "Solche Angebote wären nicht nur wirtschaftlich interessant, sondern auch eine echte Bereicherung für unsere Gemeinde."Die FDP Flieden fordert, die Entwicklung des Vomberg-Geländes endlich mit Priorität zu behandeln."Flieden hat die Lage, die Infrastruktur und engagierte Betriebe", fasst Reichenbach zusammen. "Was fehlt, ist der Mut, den Stillstand zu beenden. Das Vomberg-Gelände muss jetzt vom Dauerproblem zur Zukunftsfläche werden – damit aus Ankündigungen endlich Ergebnisse werden. Und damit die Gemeinde endlich wieder von Arbeitsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen profitiert." (mp/pm) +++
Foto: privat