Nicht sorgeberechtigt

Große Suche nach achtjährigem Noah: Junge war bei seiner Mutter

Noah wird seit Mittwochmorgen vermisst. Das Foto zeigt den achtjährigen Jungen.
Foto: Polizei Hessen

18.01.2026 / FRANKFURT AM MAIN - Seit Mittwochmorgen fehlte von dem achtjährigen Noah aus Frankfurt jede Spur. Der Junge wurde nach Angaben der Polizei in der Nähe seiner Schule im Bahnhofsviertel abgesetzt, tauchte dort jedoch nicht zum Unterricht auf. Auch mehr als einen Tag später gibt es keine gesicherten Hinweise auf seinen Aufenthaltsort. Die Polizei hatte ihre Suche inzwischen massiv ausgeweitet. Jetzt steht fest: Der Junge ist in Sicherheit.



Update am späten Freitagabend: "Nachdem in den vergangenen Tagen umfangreiche Suchmaßnahmen und Ermittlungen zum Auffinden des vermissten Noah durchgeführt worden waren, konnte er im Rahmen der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen heute am späten Abend unversehrt in einem Wohnhaus im südhessischen Heppenheim lokalisiert und angetroffen werden. Er war im Beisein seiner Mutter, die dort bei einem Bekannten untergekommen war.

Der Junge wurde anschließend in die Obhut des Jugendamtes übergeben und die Mutter nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an ihre Wohnanschrift entlassen. Die Vermisstenfahndung wird hiermit aufgehoben", das berichtet das zuständige Polizeipräsidium Frankfurt am Main in einer Presserklärung.

Zuvor war bereits der Schulranzen des Kindes entdeckt worden. Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber dem Hessischen Rundfunk, der Fundort liege in unmittelbarer Nähe der Schule.

Videoaufzeichnungen werden ausgewertet

Der Achtjährige war am Morgen mit einem Fahrdienst zur Weißfrauenschule gebracht worden. Danach verlor sich seine Spur. Die Schule selbst sowie bekannte Aufenthaltsorte des Kindes wurden laut Polizei durchsucht. Parallel dazu werteten die Beamten Videoaufzeichnungen aus dem Umfeld der Schule aus, um mögliche Bewegungen des Jungen nachvollziehen zu können.

Im Einsatz waren zwischenzeitlich rund 150 Polizeikräfte. Neben Streifenbeamten und der Kriminalpolizei beteiligte sich auch das Hessische Polizeipräsidium Einsatz an der Suche. Besonders intensiv wurde der Bereich rund um den Main abgesucht, der nur wenige hundert Meter von der Schule entfernt liegt. Dabei kamen Boote der Wasserschutzpolizei, ein Hubschrauber sowie speziell ausgebildete Personenspürhunde zum Einsatz.

Suche mithilfe modernster Technik

Zusätzliche Hoffnung setzten die Ermittler auf moderne Technik. Auch die Videoüberwachungsanlage im Bahnhofsbereich wurde genutzt. Ein Polizeisprecher erklärte, dass Bilder des Jungen in das System eingespeist worden seien. Ziel sei es, mithilfe einer KI-gestützten Software mögliche Treffer zu erzielen. (Constantin von Butler / Moritz Bindewald) +++

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