Glättefrei bis Flugausfall
Warnpleite oder großes Glück? Osthessen entkommt dem Winterchaos
Symbolfoto: O|N/Marvin Myketin
13.01.2026 / REGION -
Nach den Warnungen vor Glätte, Blitzeis und Schnee, kann nun erstmal Entwarnung gegeben werden. Von -10 Grad sind wir in Osthessen in den nächsten Tagen weit entfernt. Der Schnee taut, die Straßen werden wieder sicherer und die Temperaturen steigen ins Plus.
Noch am Montag sprach OSTHESSEN|NEWS eine Glätte-Warnung für unsere Region aus. Zusätzlich kam es aufgrund dessen auch zu Schulausfällen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor gefrierendem Regen, der auf den Straßen für gefährliche Glätte sorgte. Der DWD sprach von einer "Gefahr für Leib und Leben" und hat eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben. Diese galt bis Montagabend.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Bereits am frühen Dienstagmorgen ist das Wetterphänomen dann bereits erkennbar: Der Schnee taut, die Wiesen sind größtenteils wieder grün statt weiß und auch die Straßen sind wieder frei. Doch warum sprach man am Tag zuvor noch von einer Warnung? In Osthessen hatten wir zwar großes Glück und blieben von größeren Unfällen verschont. So kam es in Hilders-Liebhards zu einem umgekippten Müllauto. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt. In Wächtersbach krachten auf glatter Fahrbahn zwei Pkw ineinander. Es wurden fünf Personen leicht verletzt.Doch in anderen Gebieten Deutschlands ging es nicht so glimpflich aus. So kam es laut der hessenschau vor allem in Nordhessen zu wetterbedingten Unfällen. Auch in Mittelhessen habe es am gesamten Vormittag wetterbedingte Unfälle gegeben. Auch im Nahverkehr kam es mancherorts zu Beeinträchtigungen. Laut dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) musste im RMV-Gebiet witterungsbedingt der Busverkehr auf einigen Linien komplett eingestellt werden. Betroffen waren demnach am Nachmittag noch der Main-Taunus-Kreis sowie die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Limburg-Weilburg. Am Montagmorgen wurden am Frankfurter Flughafen auch zahlreiche Flüge gestrichen. Von den im Tagesverlauf geplanten 1.052 Flügen wurden 102 annulliert. Der große Winterdienst sei im Einsatz gewesen, um das Rollfeld zu räumen.