Weniger Plätze notwendig
Zahl der Asylbewerber sinkt: Landkreise prüfen Immobilienverträge
Archivbilder: O|N/Henrik Schmitt/Hans-Hubertus Braune/Gerhard Manns
31.01.2026 / LAUTERBACH/BAD HERSFELD -
Die Zahl der Flüchtlinge ist im vergangenen Jahr im Vogelsbergkreis gesunken. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg stellt die Behörde eine "Seitwärtsbewegung" fest. Das ergab eine entsprechende Umfrage bei den Landratsämtern der beiden osthessischen Landkreise.
Ähnlich ist die Situation im Landkreis Fulda (siehe dazu unseren Extra-Artikel).
"Die Anzahl der Asylbewerber im Vogelsbergkreis ist im Jahr 2025 weiter gesunken. Zum Jahresbeginn waren 421 Personen in 62 Asylwohnungen und 19 Gemeinschaftsunterkünften untergebracht, am 30. September waren es noch 353 Personen, jetzt (Stand 6.1.2026) betreut der Vogelsbergkreis 274 Asylbewerber in 52 Asylwohnungen und 16 Gemeinschaftsunterkünften", schreibt die Pressesprecherin des Vogelsbergkreises auf Anfrage von OSTHESSEN|NEWS.
Verträge werden geprüft
Entsprechend der Entwicklung wollen die Landkreise bei den Unterkünften Veränderungen vornehmen. Aus Lauterbach heißt es: "Wie im vergangenen Jahr werden auch 2026 wieder einige Verträge von Gemeinschaftsunterkünften und Asylwohnungen auslaufen. Angesichts gesunkener Asylbewerberzahlen werden wir überprüfen, ob und welche Verträge verlängert werden müssen."Die Kollegin aus Bad Hersfeld schreibt auf O|N-Nachfrage: "Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurden 21 bisher zur Unterbringung genutzte Wohnungen aus dem Bestand genommen, weil sie in private Mietverhältnisse überführt wurden oder gekündigt wurde (von Vermieter oder Landkreis). Zudem erfolgen derzeit keine Regelzuweisungen, sodass kurzfristig kein zusätzlicher Unterbringungsbedarf entsteht." (hhb) +++
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