POLIZEIREPORT
Geldbeutel auf Flohmarkt geklaut: Polizei sucht Zeugen
Symbolbild: O|N
06.01.2026 / KREIS MKK -
Geldbeutel auf Flohmarkt geklaut: Polizei sucht Zeugen
HANAU. Bislang unbekannte Langfinger nutzten offenbar am Sonntag, die Gunst der Stunde und stibitzten in einem unbeobachteten Moment den Geldbeutel einer Dame. Zwischen 12 Uhr und 12:40 Uhr besuchte die 58-Jährige einen Flohmarkt, welcher auf dem Parkplatz eines Einrichtungshauses in der Oderstraße (20er-Hausnummern) stattfand. In diesem Zeitraum wurden die Gauner offenbar auf die Hanauerin und ihr Portemonnaie, das sich in einer mitgeführten Handtasche befand, aufmerksam und entwendeten dieses. Beim Durchstöbern der Verkaufsstände fielen der Beklauten zwei Personen auf, welche sich auffällig oft in ihrer Nähe aufhielten. Bei diesen soll es sich um einen etwa 1,65 Meter großen Mann gehandelt haben, der eine dunkle Daunenjacke trug sowie eine etwa gleichgroße Frau. Ob diese tatsächlich im Zusammenhang mit dem Diebstahl stehen ist derzeit noch unklar. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, melden sich bitte auf dem Polizeirevier in Hanau (06181 100-120).
Wärmender Platz bei eisiger Kälte
Bauwagen und Geräteschuppen aufgebrochen
Wohnmobil stand in Flammen: Technischer Defekt wird vermutet
HAMMERSBACH. Ein Fahrzeugbrand mit enormer Rauchentwicklung hat am Dienstagnachmittag Feuerwehr und Polizei auf die Autobahn 45 ausrücken lassen. Dort stand ab 12:30 Uhr in Höhe von Hammersbach ein Wohnmobil in Flammen. Die Fahrerin, die mit dem Fahrzeug in Richtung Langenselbold unterwegs war, bemerkte während der Fahrt plötzlich einen seltsamen Geruch. Kurz darauf qualmte es, weswegen sie rechts heranfuhr. Sie konnte sich gerade noch retten, ehe das Fahrzeug Feuer fing und letztlich nahezu vollständig ausbrannte. Die 49-Jährige erlitt leichte Verbrennungen an der Hand, der entstandene Sachschaden wird nach vorläufigen Schätzungen auf etwa 20.000 Euro beziffert. Die Ursache des Brandes ist noch weitgehend unklar, derzeit wird ein technischer Defekt angenommen.
Für die Dauer der Löschmaßnahmen musste die Fahrbahn Richtung Süden vorübergehend voll gesperrt werden, da zwischenzeitlich durch Gasflaschen, die in dem Wohnmobil mitgeführt wurden, Explosionsgefahr bestand. Momentan wird der Verkehr über die linke Spur an der Einsatzstelle vorbeigeführt. Zum Abtransport des Fahrzeugs wurde eine Spezialfirma angefordert, da Fahrzeugteile aufgrund der Hitze offenbar mit dem Asphalt verschmolzen. Die Abschleppung sowie die Reinigung der Fahrbahn dauern an, Wie lange diese Maßnahmen noch erforderlich sind, ist aktuell unklar.
Alkohol und Drogen: Polizei zog berauschten Fahrer aus dem Verkehr
HANAU. Bei einer Schwerpunktkontrolle des Polizeireviers Hanau in der Dettinger Straße überprüften Beamte am Montagabend zwischen 22.30 und 23.45 Uhr 27 Fahrzeuge und 30 Personen auf Alkohol- und Drogeneinfluss. Eine 25 Jahre alte Peugeot-Fahrerin fiel dabei durch Cannabisgeruch auf. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht auf THC-Konsum, sodass die Fahrt beendet war.
Ein 35-jähriger Mitsubishi-Fahrer mit polnischer Zulassung wurde mit 0,86 Promille Atemalkohol erwischt. Zusätzlich schlug ein Drogenvortest auf der Dienststelle positiv auf Kokain an. Zudem stellte die Polizei fest, dass seine polnische Fahrerlaubnis aufgrund einer Beschlagnahme ungültig ist. Er führte das Fahrzeug damit ohne gültige Fahrerlaubnis. Beide Fahrer wurden zur weiteren Überprüfung auf die Polizeiwache gebracht, wo ihnen Blutproben entnommen wurden. Entsprechende Strafanzeigen gegen beiden wurden gefertigt. Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer sind nach wie vor eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und lebensgefährliche Folgen haben.
Das Polizeipräsidium Südosthessen registrierte im Jahr 2024 443 Unfälle, die unter Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln erfolgten. In dem Jahr leiteten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 1.595 Verfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen ein, der Großteil davon waren demnach folgenlose Trunkenheitsfahrten. Maßgeblich zur Verkehrssicherheit tragen auch spezialisierte Kompetenzteams "Drogenerkennung im Straßenverkehr" bei. Auch sie führen regelmäßig gezielte Kontrollen im Zuständigkeitsbereich durch. +++
Foto: PP Südosthessen