Günstigeres Deutschland-Ticket
6.120 Azubis im Main-Kinzig-Kreis könnten für 31,50 Euro "Öffis fahren"
Foto: NGG | Nils Hillebrand
06.01.2026 / REGION MKK -
Damit Busse und Bahnen bei Azubis nicht zu stark aufs Portemonnaie drücken: Die rund 6.120 Auszubildenden im Main-Kinzig-Kreis sollen das Deutschland-Ticket deutlich günstiger bekommen – möglichst sogar für die Hälfte. Für Azubis würde das bedeuten: Für 31,50 Euro pro Monat mit den "Öffis" fahren. Dafür macht sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) jetzt mit einem Appell an die Hessische Landesregierung stark.
Die NGG Rhein-Main fordert: "Das Land Hessen soll Azubis mit einem ‚D-Ticket light‘ unterstützen. Und zwar bei ihren täglichen Fahrten zum Ausbildungsplatz und zur Berufsschule. Aber auch in der Freizeit", sagt NGG-Geschäftsführer Hendrik Hallier. Denn 63 Euro, die das Deutschland-Ticket nun kostet, seien für Azubis "eine ordentliche Stange Geld".
Ziel der NGG Rhein-Main ist es, Auszubildende mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Main-Kinzig-Kreis und der Region "möglichst mobil zu machen – und das ohne zu großen Druck auf den Geldbeutel", so Hallier. Deshalb solle die Hessische Landesregierung dem Vorbild Niedersachsens folgen: "In Niedersachsen haben Auszubildende die Chance, ihr D-Ticket für die Hälfte zu bekommen. Vorausgesetzt, auch die Arbeitgeber ziehen mit", sagt Hendrik Hallier.
Die NGG Rhein-Main appelliert an die Landesregierung in Wiesbaden, den "Ticket-Rabatt" so wie in Niedersachsen "eins zu eins auch in Hessen umzusetzen". Neben den heimischen Landtagsabgeordneten sollen sich auch die Arbeitgeber aus dem Main-Kinzig-Kreis jetzt dafür einsetzen, dass es in Hessen "möglichst rasch ein D-Ticket zum halben Preis für Auszubildende gibt", so Hendrik Hallier. (pm/ems) +++