Signal des Miteinanders
Ein Dorf in Harmonie: Glanzvoller musikalischer Jahresauftakt
Alle Fotos: Martin Engel
05.01.2026 / GROßENLÜDER -
Ein kraftvolles Signal des Miteinanders setzte die Singgruppe EFFATA gemeinsam mit befreundeten Vereinen am 4. Januar in der voll besetzten Pfarrkirche St. Georg in Großenlüder (Landkreis Fulda). Unter dem Titel "Musikalischer JahresAufTakt" präsentierten die über 100 Mitwirkenden ein Programm, das von klassischer Sakralmusik bis zu modernen Chorsätzen reichte und die Besucher tief bewegte.
Ein festlicher Beginn
Punkt 17:00 Uhr eröffnete Bernhard Keller an der Orgel feierlich den Abend. Nach der herzlichen Begrüßung durch Christian Diegelmann (EFFATA - Pfarrei Heilig Kreuz im Fuldaer Land) übernahm Bernhard Keller nicht nur die musikalische Einleitung, sondern führte auch als Moderator charmant durch das vielseitige Programm. Klassik trifft auf Moderne
Den musikalischen Reigen eröffnete der Männergesangverein Großenlüder unter der Leitung von Harald Auth. Mit dem imposanten "Transeamus usque Bethlehem" (begleitet von Rainer Klitsch an der Orgel) und dem tiefgründigen "Erde, kleine Erde" zeigten die Sänger ihre ganze Bandbreite. Den Abschluss ihres Blocks bildete das majestätische "Tolite hostias" von Camille Saint-Saëns.Der Musikverein Großenlüder unter der Leitung von Mareike Wütscher setzte mit "Lux Angelis" des Komponisten Yannik Helm einen modernen, atmosphärischen Akzent, bevor der Kirchenchor St. Georg die Bühne übernahm. Unter der Leitung von Margarita Bechtler sowie füllten sie den Kirchenraum mit Heiner Bockweg am Klavier Klassikern wie Schuberts "Ave Maria" und Bruckners "Locus iste". Besonders das einfühlsame "In die Stille dieses Tages" lud das Publikum zum Innehalten ein.
Rhythmus und Lichtblick mit EFFATA
Nach einem weiteren Beitrag des Musikvereins ("A Christmas Auld Lang Syne") gehörte die Bühne den Gastgebern. Die Singgruppe EFFATA, geleitet von Florian Kreuzer, brachte mit Titeln wie "Gottes Licht scheint in die Herzen" und dem schwungvollen "Let my light shine bright" moderne christliche Musik auf den Punkt. Besonders das hoffnungsvolle "Was nie ein Auge gesehen" und das spannungsreiche "Little Baby Jesus Christ" unterstützt von Lorena Kömpel (Querflöte) und Michael Höhl (Schlagwerk) sorgte für begeisterten Applaus. Ein fulminantes Finale
Zum Abschluss richtete Christian Diegelmann Worte des Dankes an alle Mitwirkenden. Nach dem feierlichen Schlusssegen durch Pfr. Till Hünermund vereinten sich der Musikverein und EFFATA zum Finale: Das gemeinsam dargebotene "Halleluja" bildete den emotionalen Höhepunkt und zeigte die freudebringende Kooperation der Musikerinnen und Musiker.