Von verschneiter Fahrbahn abgekommen

Nach Unfall und überstandener Leukämie: Christoph Hillenbrand dankt Rettern

Christoph Hillenbrand, der nach einem Unfall auf schneeglatter Straße unverletzt blieb und erst kürzlich eine Leukämieerkrankung überstanden hat, bedankt sich über O|N bei den schnellen Ersthelfern und Rettungskräften, die ihm in diesem Moment zur Seite standen.
Fotos: Rene Kunze

03.01.2026 / HÜNFELD - Wie bereits ganz Osthessen weiß: Es ist Winter und es liegt Schnee - auch auf den Straßen. So kommt es auf der verschneiten - vielleicht sogar vereisten - Fahrbahn ganz schnell zu Unfällen. Die Einsatzkräfte sind vor Ort, doch was hierbei oft vergessen wird: danke an diejenigen zu sagen, die scheinbar selbstverständlich sofort zur Stelle sind - die Ersthelfer. Genau das dachte sich auch Christoph Hillenbrand und wandte sich an die OSTHESSEN|NEWS-Redaktion.



Der 46-Jährige wurde am Freitagmorgen selbst zum Verunfallten. Er war auf der B27 von Burghaun in Fahrtrichtung Fulda unterwegs. "Die Bundesstraße war soweit frei, bei der Ausfahrt Hünfeld-Süd habe ich dann aber die Schneedecke gesehen. Ich bin nicht schnell gefahren, etwa 50 Kilometer pro Stunde, trotzdem ist das Heck weggerutscht. Ich habe mich mit Fahrzeug überschlagen und kam dann auf der Wiese zum Liegen", schilderte er gegenüber O|N das Unfallgeschehen. "Die Ersthelfer agierten bereits, als ich noch im Auto saß", lobte Hillenbrand. So schaffte er es dann aus dem Fahrzeug. Kurz darauf trafen auch der Rettungsdienst und die Polizei ein. Wie durch ein Wunder blieb er unverletzt.

Das war aber nicht die einzige wundersame Erfahrung, die Hillenbrand erlebte. Kurz zuvor hatte er - dank der passenden Stammzellenspende - die Leukämie bekämpft. "Ich bin jetzt seit drei Untersuchungen krebsfrei und erst seit einigen Tagen aus dem Krankenhaus raus. Da wäre es wirklich blöd gewesen, wenn jetzt etwas passiert wäre." Doch zum Glück waren neben seinen zwei Schutzengeln auch die Rettungskräfte sowie die Ersthelfer schnell vor Ort. Deshalb richtete er an seine Retter: "Ein liebes Dankeschön für die Hilfe in diesem Moment. Ich war so überwältigt und alles ging so schnell, dass ich mich vor Ort nicht mehr bedanken konnte." Und genau diesen Dank holt er jetzt auf diesem Wege nach.

Hillenbrand geht 2026 also mit gutem Beispiel voran: Danke sagen für alles, was auf den ersten Blick selbstverständlich wirkt.

Jetzt rufen wir die Personen auf, die ihm als Ersthelfer zur Seite standen, sich bei redaktion@osthessen-news.de zu melden. Ein persönliches Danke bedeutet oft noch etwas mehr - und das sei jeglichen Rettern auch gegönnt. (mis) +++

X