Trendwende bestätigt sich

Flüchtlinge bleiben aus - Landkreis schließt diese sechs Unterkünfte

Die Flüchtlingsströme nach Deutschland ebben ab - das wird auch in Osthessen spürbar. Gleich sechs Unterkünfte für Geflüchtete sind etwa im Kreis Fulda geschlossen worden oder werden demnächst geschlossen.
Fotos: Rene Kunze

05.01.2026 / REGION FD - Die Flüchtlingsströme nach Deutschland ebben ab - das wird auch in Osthessen spürbar. Gleich sechs Unterkünfte für Geflüchtete sind etwa im Kreis Fulda geschlossen worden oder werden demnächst geschlossen. 176 Personen waren hier untergebracht, wie eine Sprecherin des Landkreises berichtet.



Die Immobilien, die als Gemeinschaftsunterkünfte dienten, waren vom Landkreis angemietet worden. Vermieter konnten sowohl aus dem privaten Sektor kommen, als auch der öffentlichen Hand - sprich etwa den Städten und Gemeinden.

Zuerst war in der Unterkunft in der Kohlhäuser Straße 21 bis 23 in Fulda Schluss. Schon zum 31. August endete hier der Mietvertrag. Zum 31. Oktober schloss dann die Gemeinschaftsunterkunft in Hofbieber-Mahlerts. Das Mietverhältnis für die Containeranlage in Neuhof-Rommerz endete zum 15. November. Zum neuen Jahr endeten außerdem die Verträge für das Jugendgästehaus in Hünfeld und in Ehrenberg-Seiferts.

Zukunft der Immobilien unbekannt

Schon jetzt steht obendrein fest, dass zum 31. Januar dieses Jahres auch die Unterkunft in Eichenzell-Lütter schließen wird. Wie es mit den Unterkünften beziehungsweise den Immobilien weitergeht, die angemietet worden waren, entscheiden die Eigentümerinnen und Eigentümer, schreibt der Landkreis auf Nachfrage unserer Redaktion.

Flüchtlinge, die bisher in den geschlossenen Unterkünften gewohnt haben, werden auf andere Gemeinschaftsunterkünfte verteilt. Anerkannte Flüchtlinge müssen nicht in einer Unterkunft bleiben. Sie dürfen sich eine Wohnung auf dem freien Markt suchen. Falls das nicht möglich ist, können sie vorübergehend in anderen Gemeinschaftsunterkünften unterkommen. (mmb) +++



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