Kontinuität an der Spitze
Dr. Markus Juch erneut zum AkKH‑Vorsitzenden gewählt
Archivfoto: O|N/ Carina Jirsch
02.01.2026 / FULDA -
Dr. Markus Juch, Diözesan-Caritasdirektor aus Fulda, wurde bei der jüngsten Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser in Hessen (AkKH) erneut zum Vorsitzenden gewählt. Er zeigte sich dankbar für das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde, und wird das Amt nun bis 2029 weiterführen.
"Die Krankenhauslandschaft steht vor vielfältigen Herausforderungen, die eine wirkungsvolle Interessenvertretung in Politik und Kirche braucht. In der AkKH wollen wir weiterhin Kräfte bündeln, um die katholischen Krankenhäuser zukunftsfähig aufzustellen", betont Juch.
Die im Jahr 1964 gegründete AkKH vertritt aktuell sieben Träger mit Einrichtungen an zwölf Standorten. In diesen werden nahezu 135.000 Patienten medizinisch begleitet, für die stationäre Versorgung stehen mehr als 3.000 Betten zur Verfügung. Die Mitgliedseinrichtungen befinden sich in Trägerschaft von Orden, Stiftungen und Personengesellschaften. Die AkKH als Gliederung der Hessen-Caritas stimmt ihre Tätigkeiten im Sinne einer koordinierten und effektiven Interessenvertretung mit den hessischen Diözesan-Caritasverbänden ab. Sie vertritt die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber dem Land Hessen, den Spitzenverbänden, den Sozialleistungsträgern sowie sonstigen Partnern in allen fachpolitischen Belangen.
"Ich freue mich sehr, weiterhin mit Dr. Juch zusammenarbeiten zu dürfen"
Die vor der hessischen Krankenhauslandschaft liegenden Jahre werden geprägt sein von tiefgreifenden Strukturveränderungen, dem anhaltenden Fachkräftemangel sowie dem wachsenden Druck zur wirtschaftlichen Konsolidierung. Für die freigemeinnützig-katholischen Träger kommt es dabei besonders darauf an, ihre Häuser in diesem anspruchsvollen Umfeld zukunftsfähig auszurichten, ohne den eigenen Wertorientierungen und dem christlichen Menschenbild aus dem Blick zu verlieren.
Foto: Caritas Fulda