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Kandidatenliste aufgestellt

FDP geht mit klarer liberaler Agenda in den Kommunalwahlkampf


Foto: FDP Bebra

05.01.2026 / BEBRA - Die FDP Bebra startet mit einem deutlichen inhaltlichen Kurs und einem neu aufgestellten Team in den Kommunalwahlkampf. Als Partei der bürgerlich‑liberalen Mitte tritt sie für individuelle Freiheit, eine effiziente Verwaltung, den Abbau überflüssiger Bürokratie und einen sorgfältigen Einsatz öffentlicher Mittel ein.



Angeführt wird die Liste von Ralf König, gefolgt von Thomas Müller (Platz 2), Michael Wedig (Platz 3), Lukas Holzauer (Platz 4), Johanna König (Platz 5) und Dr. Johannes König (Platz 6).

Dass viele Kandidatinnen und Kandidaten bislang keine kommunalpolitischen Mandate hatten, sieht die FDP als Vorteil. "Wir sind unabhängig, nicht in bestehende Strukturen eingebunden und können Themen unvoreingenommen bewerten", erklärt Spitzenkandidat Ralf König. Ein zentrales Anliegen der FDP ist der Abbau von Bürokratie und eine effizientere Verwaltung. Konkret fordert die FDP die Zusammenlegung des Müllabhol-Zweckverbandes (MZV) und des Abfallwirtschafts-Zweckverbandes (AZV), um Doppelstrukturen abzubauen und die Abfallgebühren langfristig zu senken. "Effizienz muss Vorrang haben – auch wenn unbequeme Fragen gestellt werden", so Ralf König.

Finanzpolitisch steht die FDP für eine solide Haushaltsführung, sinnvolle Investitionen und ein kritisches Hinterfragen von Förderprogrammen. Ziel sei es, mit Steuermitteln verantwortungsvoll umzugehen und finanzielle Spielräume für die Zukunft zu sichern.

Zur Stärkung Bebras als wirtschaftsfreundlichen Standort fordert die FDP die Ansiedlung industrieller Gewerbebetriebe, die Belebung leerstehender Ladenflächen in der Innenstadt sowie eine stärkere Ausrichtung der Stadtentwicklungsgesellschaft auf überregionale Wirtschaftsförderung. Auch die systematische Sanierung von Straßen und Gehwegen sei notwendig. Im Bereich Tourismus setzt die FDP auf ein gesamtheitliches Konzept unter Einbeziehung der Ortsteile. Besonderes Potenzial sieht sie im Bahnareal zwischen Bahnhofsempfangsgebäude und Gilfershäuser-/Oststraße, unter anderem mit einem Tagungshotel und einer erweiterten Nutzung des Lokschuppens.

Zudem fordert die FDP eine stärkere Förderung der Stadtteile sowie Verbesserungen in der Mobilität, darunter den Bau eines Bahnhofs im größten Ortsteil Weiterode. "Unser Ziel ist ein starkes, wirtschaftlich gesundes und lebenswertes Bebra mit klarer liberaler Handschrift", so Ralf König. (js/pm)+++

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