POLIZEIREPORT

Papierpresse mit Böller in Brand gesetzt - 141 Einsätze mit Silvesterbezug

Der Polizeireport aus der Rhön.
Symbolbild: O|N

02.01.2026 / RHÖN (BAYERN) - Papierpresse mit Böller in Brand gesetzt



BAD KISSINGEN. Am Silvesterabend haben Unbekannte eine Papierpresse samt Inhalt auf einem Supermarktgelände in Brand gesetzt und einen hohen Sachschaden verursacht. Gegen 22:15 Uhr hörten Zeugen einen lauten Knall im Bereich des E-Centers "Spitzwiese". Kurze Zeit später stand ein dort abgestellter Papiercontainer in Flammen. In der Folge griff das Feuer auch auf einen Kühlcontainer und die Außenfassade eines angrenzenden Autohauses über. Mutmaßlich wurde der Brand durch einen Böller ausgelöst. Der Gesamtschaden liegt bei mehreren zehntausend Euro. Der oder die Täter sind bislang unbekannt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftungsdelikts. Hinweise zum Verursacher nimmt die Polizeiinspektion Bad Kissingen unter Tel. 0971/7149-0 entgegen.

Weitere Zeugenaufrufe

BISCHOFSHEIM I.D. RHÖN, OT HASELBACH, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Dienstag wurde ein Zaun in der Straße "An der Sorg" von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt. Der Unfall muss sich zwischen 04:00 Uhr und 15:30 Uhr zugetragen haben. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Neustadt / Saale unter Tel. 09771/606-0 entgegen.

Altkleidercontainer angezündet

MELLRICHSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Silvesterabend wurde zwischen 21:00 Uhr und 21:20 Uhr ein Altkleidercontainer von einem Silvesterfeuerwerk entzündet. Der Container stand auf dem Parkplatz "Streuwiese". Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt.

Autos beschädigt

MELLRICHSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Dienstag wurde ein weißer VW Passat auf dem Parkplatz des E-Centers in der Weimarer Straße bei einer Unfallflucht beschädigt. Das Auto war dort zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr abgestellt. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mellrichstadt unter Tel. 09776/806-0 entgegen.

NIEDERWERRN-OBERWERRN, LKR. SCHWEINFURT. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Autoscheibe eines Audi A4 mutwillig beschädigt. Das Fahrzeug stand zur Tatzeit zwischen 20:00 Uhr und 05:35 Uhr in der Straße "Am Bonland". Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Schweinfurt unter Tel. 09721/202-0 entgegen.

Polizei Unterfranken: Bilanz zur Silvesternacht

UNTERFRANKEN. Überwiegend friedlich und bei teils ausgelassenen Feiern sind die Menschen in Unterfranken in das neue Jahr gestartet. Die unterfränkische Polizei war mit erhöhter Präsenz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Region unterwegs. Rund 141 Einsätze mit direktem Bezug zu den Feierlichkeiten haben die Polizisten in der Silvesternacht bewältigt. Der Start ins neue Jahr wurde jedoch insbesondere von einem Wohnungsbrand mit einer dabei getöteten Person überschattet.

Erhöhte Präsenz - 141 Einsätze mit Silvesterbezug

Die unterfränkische Polizei war auch in diesem Jahr verstärkt im Einsatz, um dem üblicherweise erhöhten Einsatzaufkommen gerecht zu werden. Mit dem Ziel, den Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren Start in das neue Jahr zu ermöglichen, waren die Beamten vorwiegend an den Orten und Plätzen zugegen, an denen viele Menschen zu den Neujahrsfeierlichkeiten zusammenkamen. In ganz Unterfranken waren die Streifen im Laufe der Nacht mit 141 Einsätzen mit direktem Bezug zu den Silvesterfeierlichkeiten befasst. Der Wert liegt damit leicht über dem Vorjahresniveau von 130 Einsätzen. In der Gesamtzahl aller Einsätze lag die Silvesternacht mit 341 Einsätzen unter dem Vorjahresniveau, bei dem es zu insgesamt 350 Einsätzen gekommen war.

Brände in der Silvesternacht

Anlass der Einsätze waren vorwiegend Ruhestörungen, Kleinbrände, Streitigkeiten und Sachbeschädigungen, aber leider auch Wohnungsbrände. Insbesondere drei Wohnhausbrände haben die Einsatzkräfte vorrangig beschäftigt und stehen im Fokus der nun ermittelnden Kriminalbeamten. Infolge des Brandes einer Wohnung in Würzburg ist auch eine Frau tödlich verletzt worden.

Wintereinbruch in Unterfranken - Unfälle und Verkehrsbehinderungen - Verhaltenstipps der Polizei

UNTERFRANKEN. Der Wintereinbruch in Unterfranken führte am Freitagmorgen zu einer Vielzahl an Einsätzen für die Polizei und Rettungskräfte. Auf den schneebedeckten Straßen kam es im Berufsverkehr zu vielen Verkehrsbehinderungen und einigen Unfällen.

Aufgrund der winterlichen Straßenbedingungen am Freitagmorgen musste die unterfränkische Polizei zu rund 80 Einsätzen ausrücken. Bei der Hälfte davon handelte es sich um Verkehrsstörungen, die durch die verschneiten Straßen und in der Folge auch durch liegen gebliebene oder querstehende Fahrzeuge verursacht wurden. Bei circa 40 Meldungen, die bei der Einsatzzentrale eingingen, wurden Verkehrsunfälle gemeldet. Nach derzeitigem Stand wurde dabei glücklicherweise lediglich eine Person leicht verletzt. Bei den restlichen Unfällen entstand nur Sachschaden.

Die Einsatzschwerpunkte lagen auf den Autobahnen A7 und A3. Hier hatten sich unter anderem mehrere Lkw festgefahren oder ragten quer über die Fahrbahn, sodass die Fahrbahn erst nach mehreren Stunden wieder vollständig frei war.

Die unterfränkische Polizei gibt die folgenden Tipps:

Beachten Sie bei der Fahrt die folgenden Punkte:



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