Keine Schließung, aber Verkleinerung

Gerüchteküche liegt falsch: Restaurant im Akzent Hotel Altes Casino bleibt

Restaurant im Akzent Hotel Altes Casino bleibt.
Fotos: E. Reinhardt

31.12.2025 / PETERSBERG - Man könnte meinen, der Landkreis Fulda ist New York und das Klatsch-und-Tratsch-Portal Gossip Girl ist am Werk - denn die Gerüchteküche brodelte in den vergangenen Tagen heftig. Beim Gasthof "Altes Casino" am Petersberg bei Fulda solle die Gastronomie schließen, das Hotel aber wie gewohnt weiterlaufen. Doch was steckt wirklich dahinter? OSTHESSEN|NEWS hat nachgehakt.


Geschäftsführer Karsten Nüchter sorgt sofort für eine Klarstellung: "Das Restaurant im Akzent Hotel Altes Casino am Petersberg schließt nicht. Das geschilderte Szenario einer Schließung der Gastronomie trifft nicht zu." Mit dieser Aussage kann der Topf der Gerüchteküche nun also vom Herd genommen werden, denn es gibt nichts zum Brodeln. Dennoch gibt es einige - wenn auch kleinere Veränderungen in dem Restaurant unterhalb der Liobakirche.

"Wir haben unser gastronomisches Angebot aktuell angepasst"

"Richtig ist, dass wir unser gastronomisches Angebot aktuell angepasst haben: Wir bieten eine bewusst kleinere Speisekarte, die sich auf unsere beliebtesten Bestseller konzentriert und zugleich preiswertere Gerichte umfasst. Damit reagieren wir auf veränderte Gäste­wünsche, ohne auf Qualität oder Anspruch zu verzichten. Unsere Küche arbeitet weiterhin mit biozertifizierten Gerichten und setzt auf regionale Produkte. Zudem sind wir ein Ausbildungsbetrieb und werden als Familienbetrieb bereits in dritter Generation geführt", macht Nüchter klar.

Das Hotel selbst läuft auch in Zukunft uneingeschränkt weiter. "Wir verfügen über drei moderne Tagungsräume, ausgestattet mit zeitgemäßer Präsentations- und Veranstaltungstechnik, und bieten unseren Gästen kostenfreie Parkplätze direkt vor Ort. Gerade im Tagungs- und Businessbereich sind wir weiterhin sehr gut aufgestellt."

Auf die Sorge, Mitarbeiter seien entlassen worden, antwortete der Geschäftsführer wie folgt: "Für uns als Betreiber bedeutet die Anpassung der Karte eine strategische Weiterentwicklung, aber keine Abkehr von der Gastronomie. Auch für unsere Mitarbeitenden ergeben sich dadurch stabile und verlässliche Perspektiven." Dennoch wurde bestätigt, dass sich nicht nur die Speisekarte verkleinert hat, sondern auch die Zahl der Mitarbeiter. So habe sich der Stand der Auszubildenden von sechs auf zwei Personen verringert.

Das wichtigste ist aber natürlich, dass die bekannte Gastronomie dem Landkreis noch länger mit seinen leckeren Speisen zur Verfügung steht. Eine positive Nachricht zum Jahresende kann für 2026 doch nur Positives bedeuten. (mis) +++

Geschäftsführer Karsten Nüchter teilt OSTHESSEN|NEWS mit, dass dennoch einige Veränderungen geplant sind.

\"Für uns als Betreiber bedeutet die Anpassung der Karte eine strategische Weiterentwicklung, keine Abkehr von der Gastronomie.\"

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