LKA übernimmt Ermittlungen

Klinikpersonal von Patient bedroht: Angreifer durch Polizeischuss getötet

Ein Polizeieinsatz hat am zweiten Weihnachtsfeiertag im Universitätsklinikum Gießen für große Bestürzung gesorgt.
Fotos: Andreas Bejm

28.12.2025 / GIEßEN - Ein Polizeieinsatz hat am 2. Weihnachtsfeiertag im Universitätsklinikum Gießen für große Bestürzung gesorgt. Während eines Polizeieinsatzes gegen 16 Uhr kam es zu einer Schussabgabe durch Polizeibeamte. Hierbei wurde ein 33-jähriger Mann tödlich verletzt. Kurz zuvor ging bei der Polizei Gießen ein Notruf durch das Klinikpersonal ein: Sie wurden von einem Patienten mit einer Schere bedroht.



Auf diesen Notruf folgend wurden umgehend mehrere Streifenwagen zum Ereignisort entsandt. In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Gießen und des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) heißt es: "Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Patienten, welcher sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, feststellen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen griff der 33-Jährige die Einsatzkräfte mit einer Schere an, weshalb es in der Folge zum tödlichen Schusswaffengebrauch durch die Polizei kam."

Das LKA hat, wie in diesen Fällen üblich, aus Neutralitätsgründen die Ermittlungen übernommen. Aktuell werden Zeugen vernommen und Spuren am Tatort gesichert. Außerdem ist der Schusswaffenerkennungsdienst im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat zwischenzeitlich die Beschlagnahme des Leichnams sowie die Obduktion angeordnet. Die genauen Hintergründe und der Einsatzablauf sind Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Mit neuen Informationen ist vor Montag nicht zu rechnen. (mis/pm) +++

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