Weihnachten in Rom
Papst mahnt bei Christmette mehr Menschlichkeit an
Fotos: Gregorio Borgia/AP/dpa
25.12.2025 / ROM -
Bei seiner ersten Christmette in Rom hat Papst Leo XIV. zu Mitmenschlichkeit und Frieden aufgerufen. «Den einen nicht aufzunehmen bedeutet, den anderen nicht aufzunehmen. Wo hingegen Platz für den Menschen ist, ist auch Platz für Gott», sagte der Pontifex im voll besetzten Petersdom unter Verweis auf Worte des vor zwei Jahren verstorbenen Kirchenoberhaupts Benedikt XVI.
Weihnachten sei ein Fest der Hoffnung, das «uns zu Boten des Friedens» mache, sagte der Papst. Er erinnerte zudem daran, dass die Würde des Menschen unendlich sei, auch wenn eine fehlgeleitete Wirtschaft dazu verleite, ihn wie Ware zu behandeln.
Aufruf zu eintägiger Waffenruhe
In Bethlehem im Heiligen Land begingen Christen derweil erstmals seit Ende des Gaza-Kriegs wieder Weihnachten. Vor der Geburtskirche Jesu in Bethlehem wurde nach zwei Jahren wieder ein großer Weihnachtsbaum aufgestellt.
Papst spendet Weihnachtssegen «Urbi et Orbi»
Am ersten Weihnachtstag wird Papst Leo XIV. vom Balkon des Petersdoms aus den Segen «Urbi et Orbi», also der Stadt und dem Erdkreis, spenden. Dazu werden Zehntausende Gläubige erwartet. (dpa) +++