Innenminister Poseck unterstützt Aktion

Wenn Helfer helfen: Blaulichtfamilie spendet Blut, um Leben zu retten

"Wir brauchen Blut. Blut rettet Menschenleben" - genau das fasst die Bedeutung des Blutspendens zusammen.
Fotos: Rene Kunze

24.12.2025 / FULDA - "Wir brauchen Blut. Blut rettet Menschenleben" - genau das fasst die Bedeutung des Blutspendens zusammen. Um diese Aktion zu würdigen, taten sich am Dienstag verschiedene Blaulichtorganisationen aus dem Landkreis Fulda zusammen und führten im Deutschen Feuerwehrmuseum eine große Blutspendenaktion durch. Etwa 80 Personen der Blaulichtfamilie haben sich im Vorfeld angemeldet.



Viele Personen fürchten sich oft vor ihrer ersten Spende, diese Angst kann ihnen durch Dr. Andreas Opitz, Ärztlicher Direktor beim DRK Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen, genommen werden. Er erklärte im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS: "Wichtig ist, dass man sich gesund fühlt, ansonsten können alle Menschen spenden, die älter als 18 Jahre sind. Vor der Blutspende erfolgt immer ein Gesundheitscheck. Man sollte Zeit mitbringen sowie ausreichend gegessen und getrunken haben, dann ist die Blutspende kein Problem."

Dass Blutspenden ein wichtiges Thema ist, zeigten auch die Spender selbst. Darunter auch Blaulicht-Reporter Rene Kunze, der selbst seit einigen Jahren Spender ist. "Blutspenden ist unglaublich wichtig, weil man damit das Leben anderer Menschen retten kann." Auch Adrian Vogler, Kreisbrandinspektor Feuerwehr Fulda, sagte gegenüber O|N: "Für mich ist die Blutspende ein Zeichen der Nächstenliebe, besonders jetzt gerade um die Feiertage können wir den Personen, denen wir helfen können, ein Zeichen der Wertschätzung entgegenbringen. Deshalb bin ich hier - ist die Feuerwehr hier und viele weitere Hilfsorganisationen."

Auch Innenminister Roman Poseck ließ es sich nicht nehmen lassen, diese wichtige Aktion zu unterstützen. Er selbst hat früher oft Blut gespendet und wertschätzte dadurch die Bedeutung ganz besonders: "Wir brauchen Blut. Blut rettet Menschenleben - bei Operationen, nach Unfällen. Deshalb sind wir auf frische Blutspenden angewiesen. Es ist gut, dass es hier diese Aktion der Blaulichtfamilie gibt, das rettet Menschenleben." Opitz freute sich über den Besuch des hessischen Innenministers und sah darin eine Ehre: "Es ist eine Wertschätzung für die Tätigkeit des Ehrenamtes und zeigt, wie wichtig das Blutspenden ist."

Ein besonderes Lob ging aber auch an Stefan Hüttner, Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Gersfeld. Er ist bereits zum 100sten Mal am Dienstag zum Spender geworden. "Die 100. Blutspende zeigt, dass ich über viele Jahre damit gesegnet war, Blutspenden zu dürfen. Es tut mir gut Blut zu spenden und es ist wichtig, Menschen dadurch zu helfen", sagte er gegenüber O|N.

Hinter jeder Blutspende steht ein Mensch, der dringend Hilfe braucht – und jemand, der sie gibt. Dieses stille Band der Solidarität macht unsere Gemeinschaft stark. Danke an alle Spenderinnen und Spender, die ein Stück Hoffnung schenken. Jede Spende zählt. (Mia Schmitt) +++

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