Sperrung aufgehoben

Fast so "wichtig" wie die Sauerland-Brücke: Bauwerk über der Aula wieder frei

Die sanierte Aula-Brücke mit der neuen Fußgängerbrücke in Niederaula ist seit Montag wieder nutzbar
Fotos: Hans-Hubertus Braune/Archiv/

23.12.2025 / NIEDERAULA - Die bundesweit berühmte Talbrücke Rahmedetal im Sauerland und die vergleichsweise kleine, bescheidene Aula-Brücke zwischen Niederaula und Mengshausen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) haben etwas gemeinsam: Sie wurde am Montag für den Verkehr freigegeben.


Während auf der A45 sogar der Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) das symbolische Band der Freigabe durchgeschnitten hat und entsprechend viele Medien vor Ort waren, gings in Niederaula bescheiden zur Sache. Hier wurden die Sperrschilder von den Mitarbeitern von Hessen-Mobil zur Seite geräumt.

Die Brücke stammt aus dem Jahre 1904 und war marode. Sie war deshalb nur noch eingeschränkt nutzbar und gerade auch für die Fußgänger und Radfahrer eine Gefahrenstelle. Über die Brücke führt die Landesstraße 3471. Sie dient auch als Überquerung des Aula- und Fuldatals mit einer zweiten Brücke über die Fulda.

Während der gut einjährigen Bauphase musste die Verkehrsteilnehmer einen längeren Umweg fahren. Für Einsatzfahrzeuge und den Busverkehr wurde eine innerörtliche Umleitung während eines Großteils der Bauphase eingerichtet.

Die Brücke steht unter Denkmalschutz steht und hatte unter anderem Schäden an dem Sandsteinmauerwerk und der Fahrbahn. Mit der Sanierung wurde eine zusätzliche Fußgängerbrücke gebaut. So bilden alte und neue Brücke ein neues Bild. Für die Sanierung und den Neubau wurden rund 1,7 Millionen Euro investiert, die anspruchsvolle Bauausführung lag in den Händen von Giebel-Bau aus Eiterfeld (Landkreis Fulda). (hhb) +++

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