Sieben Beamte verletzt

Alkohol-Randale an Tankstelle: Betrunkene gehen auf Polizisten los

Am späten Freitagabend kam es in Suhl (Thüringen) zu einem größeren Polizeieinsatz.
Symbolbild: O|N / Rene Kunze

22.12.2025 / SUHL - Am späten Freitagabend kam es in Suhl (Thüringen) zu einem größeren Polizeieinsatz. Wie die zuständige Landespolizeiinspektion Suhl berichtet, hatte ein Mitarbeiter einer Tankstelle in der Würzburger Straße die Polizei alarmiert. Grund: Eine Gruppe von rund 25 Personen soll sich stark alkoholisiert auf dem Gelände aufgehalten und zunehmend aggressiv verhalten haben.



Als die Beamten des Suhler Inspektionsdienstes eintrafen, reagierte die Gruppe bereits verbal aggressiv. "Es kamen Unterstützungskräfte zum Einsatzort.", heißt es in der Mitteilung. Zwei Frauen versuchten zunächst zu flüchten, wurden aber von einem Polizisten gestoppt. Daraufhin schlug eine 20-Jährige dem Beamten eine Flasche ins Gesicht.

Im Anschluss griffen mehrere Personen die Einsatzkräfte an, ein 22-Jähriger schlug mit Fäusten um sich, zudem kam es zu Flaschenwürfen. Einige Beteiligte konnten fliehen.

Hitlergruß und griffbereites Messer

Die Lage eskalierte weiter, sodass Unterstützungskräfte aus Meiningen, der Autobahnpolizei Süd und der Bereitschaftspolizei hinzugezogen wurden. Schließlich gelang es, die Situation zu beruhigen und die Personalien der Anwesenden aufzunehmen. Dabei zeigte ein Mann den Hitlergruß, ein 33-Jähriger leistete Widerstand bei der Identitätsfeststellung. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein griffbereites Messer. Der Mann sowie eine 23-Jährige, die sich durchgehend aggressiv verhielt, wurden in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.

Insgesamt konnten zwölf Personen im Alter von 18 bis 33 Jahren namentlich erfasst werden – alle deutsche Staatsangehörige. Gegen sie laufen nun Ermittlungen wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Bei dem Einsatz wurden sieben Polizisten leicht verletzt. (mmb/pm) +++

Insgesamt konnten zwölf Personen im Alter von 18 bis 33 Jahren namentlich erfasst werden – alle deutsche Staatsangehörige.
Symbolbild: O|N / Carina Jirsch

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