Enger Kontakt und kurze Wege
Verbesserung für Patienten: Herz-Jesu-Krankenhaus jetzt mit CT-MRT-Zentrum
Fotos: Carina Jirsch
18.12.2025 / FULDA -
Ein wahrer Vorteil für die Patienten des Herz-Jesu-Krankenhauses: Die Fuldaer Klinik erweitert mit einem CT und einem MRT seine Radiologie - und kann den Patienten somit kurze Wege ermöglichen. "Das ist das neue Herzstück unseres Krankenhauses", verkündete Geschäftsführer Michael Sammet stolz. Doch was genau bedeutet das konkret? OSTHESSEN|NEWS war am Mittwochnachmittag zum exklusiven Rundgang vor Ort.
"Wir haben das nötige Know-how und der ständige Bedarf ist gestiegen. Es hat gefehlt und jetzt haben wir uns darum gekümmert", lobte Sammet. Die etwa zweijährigen Bauarbeiten - während des laufenden Betriebs - wurden gegen Ende Oktober abgeschlossen und es folgten prompt die ersten Testpatienten. Für diese Neuheit wurden 4,5 Millionen Euro investiert - für das Krankenhaus selbst eine wahre Investition in die Zukunft. "Unsere Klinik bietet eine Mischung aus einer beachtlichen Größe und gleichzeitig kurzen Wegen - sowohl vom Laufweg als auch zwischen Patient und Behandler", fasste Chefarzt der Radiologie Dr. med. Björn Loewenhardt zusammen.
Direkter Anschluss an Notaufnahme
Und diese kurzen Wege lernen wir selbst kennen. Zu Beginn wird klar, dass es zwei unterschiedliche Zugangswege Wege gibt - für stationäre und ambulante Patienten. Vom Wartebereich der ambulanten Patienten geht es direkt in die Umkleiden und vor dort aus auf direktem Wege zum MRT und CT. Die stationären Patienten können direkt zu den neuen Geräten gebracht werden. Der Arbeits- und Auswerteplatz der Behandler schließt direkt an einen Raum zur Besprechung. "Hier können wir den Patienten in Bild und Wort die Ergebnisse zeigen. Diese Möglichkeit war uns besonders wichtig", sagte Loewenhardt. "Jährlich haben wir etwa 30.000 bis 35.000 darauf angewiesene Patienten"
Bereits jetzt lässt sich eine erste Bilanz ziehen, so sagte der Chefarzt gegenüber O|N: "Die neuen Geräte werden schon jetzt jeden Tag genutzt. Jährlich haben wir etwa 30.000 bis 35.000 darauf angewiesene Patienten." Bei der Menge ist es kein Wunder, dass vermutlich im nächsten Jahr ein weiterer Kollege das Team der Radiologie unterstützt.