Mehr Befugnisse gegen Extremisten
Neues Verfassungsschutzgesetz: Handys können heimlich durchsucht werden
Symbolbild: Pixabay
11.12.2025 / HESSEN -
Der Hessische Landtag hat in dritter Lesung den Gesetzentwurf der Hessischen Landesregierung zur Neufassung des Hessischen Verfassungsschutzgesetzes (HVSG) verabschiedet. Aus Sicht von Hessens Innenminister Roman Poseck verfügt das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Hessen mit der Gesetzesänderung für die Zukunft über die Befugnisse, die es braucht, um Extremisten effektiv zu begegnen.
Das unterstreiche auch der Verfassungsschutzbericht für Hessen: Das extremistische Personenpotential in Hessen liegt auf einem konstant hohen Niveau von knapp 13.000 Personen. Die Zahl der extremistischen Straf- und Gewalttaten, überwiegend aus dem rechtsextremistischen Bereich, hat sich im Jahr 2024 mit 2.527 Straftaten gegenüber dem Jahr 2022 mit 1.243 Straftaten mehr als verdoppelt.
Alles in allem ist aus dem bereits guten Gesetzentwurf im Laufe der parlamentarischen Beratungen durch punktuelle Anpassungen ein noch besseres Gesetz geworden. Die Sicherheitslage hat sich in Deutschland verschärft. Darauf muss der Staat Antworten geben. Mit starken Nachrichtendiensten stärken wir auch unsere eigene Souveränität. Dank des neuen Hessischen Verfassungsschutzgesetzes und der damit einhergehenden neuen Befugnisse kann unser LfV Extremisten auf Augenhöhe begegnen. So können wir den Gefahren durch Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus effektiv begegnen", macht der Innenminister weiter deutlich. (mp/pm) +++
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