Digitalpakt 2.0

120 Millionen Euro für die Digitale Transformation an hessischen Hochschulen

Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels, Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und die hessischen Hochschulen haben den Digitalpakt Hochschulen 2026–2031 ("Digitalpakt 2.0") unterzeichnet.
Fotos: HMWK

11.12.2025 / WIESBADEN - Hessens Wissenschaftsminister Timon Gremmels, Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und die hessischen Hochschulen haben den Digitalpakt Hochschulen 2026–2031 ("Digitalpakt 2.0") unterzeichnet. Mit einem Fördervolumen von 120 Millionen Euro soll die digitale Transformation an den Hochschulen des Landes weiter vorangetrieben werden. Der neue Pakt stellt die kontinuierliche Weiterentwicklung sicher und schafft zugleich Raum für neue Vorhaben. Der Digitalpakt 2.0 ergänzt den Hessischen Hochschulpakt 2026-2031. Er baut auf den Erfolgen und Erfahrungen des ersten Digitalpakts der Jahre 2020 bis 2025 auf. In den kommenden sechs Jahren fließen 120 Millionen Euro für die Digitale Transformation an die hessischen Hochschulen.



Wissenschaftsminister Timon Gremmels erklärt: "Der Digitalpakt 2.0 bietet den hessischen Hochschulen in den kommenden sechs Jahren eine verlässliche finanzielle Basis für zentrale Digitalisierungsvorhaben in Forschung, Lehre, Kunst und Verwaltung. Er baut auf dem bisher Erreichten auf und trägt dazu bei, die Hochschulen bei der digitalen Transformation weiterhin bestmöglich zu unterstützen. Mit der Überführung von jährlich 10 Millionen Euro in die Sockelbudgets der Hochschulen sichert er bestehende Strukturen und schafft die Voraussetzung für unbefristete Beschäftigungsverhältnisse. Damit erkennen wir, ganz im Sinne des Koalitionsvertrags, die Bedeutung der Digitalisierung als neue Daueraufgabe der hessischen Hochschulen an."

"Der jetzt geschlossene Digitalpakt 2.0 ist ein notwendiger Schritt"

Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus: "Digitalisierung ist für Hochschulen der zentrale Schlüssel, um Lehre und Forschung zukunftsfähig zu gestalten und mehr Innovation und Geschwindigkeit im Wissenstransfer zu erreichen. Durch den ersten Digitalpakt konnten die Hochschulen bereits die Digitalisierung mit einem ordentlichen Schub voranbringen. Mit dem heute abgeschlossenen zweiten Pakt werden die Hochschulen auch in die Lage versetzt, auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können. Bei allen am Digitalpakt beteiligten Hochschulen ist ein Glasfaseranschluss vorhanden, eine Quote von 100 Prozent."

"Der jetzt geschlossene Digitalpakt 2.0 ist ein notwendiger Schritt hin zu einer dauerhaften Finanzierung der Digitalisierung an den hessischen Hochschulen. Dabei ist insbesondere die Überführung von Mitteln in das Sockelbudget der Hochschulen positiv hervorzuheben", sagt Prof. Dr. Thomas Nauss, Sprecher der Konferenz der hessischen Universitäten. "Die Digitalisierung zählt zu den wichtigen Daueraufgaben aller Hochschulen. Betroffen sind alle Kernbereiche: Lehre, Forschung und Verwaltung. Insofern sind wir froh, dass das Sockelbudget des Digitalpakts jeder Hochschule in finanziell herausfordernden Zeit Planungssicherheit gibt. Mit Blick auf den Wettbewerb um ITFachkräfte müssen wir konkurrenzfähig bleiben und langfristige Perspektiven bieten", erläutert Prof. Dr. Karim Khakzar, Sprecher der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

"Auch für die Kunsthochschulen gilt: Digitalisierung und KI gewinnen zunehmende Bedeutung für Produktion und Distribution von Kunst. Wir wollen diese Entwicklung aktiv mitgestalten. Wir haben uns mehr gewünscht, wir begrüßen aber, dass uns der Digitalpakt dauerhaft zusätzliche Mittel im Sockelbudget zusichert. Die Projektmittel, die der Digitalpakt darüber hinaus zu Verfügung stellt, benötigen wir möglichst unbürokratisch, um auf Innovationsfeldern mitspielen zu können", erklärt Prof. Elmar Fulda, Sprecher der Kunsthochschulen. (mis/pm) +++

Prof. Dr. Jörg Kreiker bei der Unterzeichnung des Digitalpakts.

Der unterschriebene Digitalpakt.

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