"Gemeinschaft - Viele Stimmen, ein Lied"
Hoch-oben-Gottesdienst bringt Stimmen von Antonius und Strauss zusammen
Foto: Ralph Leupolt
10.12.2025 / FULDA -
Unter dem Motto "Gemeinschaft - Viele Stimmen, ein Lied" wurde am Dienstagabend in der Klosterkirche auf dem Frauenberg der Hoch-oben-Gottesdienst gefeiert. Die Veranstaltung gehört zur Reihe, die Antonius gemeinsam mit den Franziskanern an jedem zweiten Dienstag im Monat ausrichtet. Im Mittelpunkt stand diesmal die Partnerschaft zwischen der Bürgerstiftung Antonius : gemeinsam Mensch und dem Unternehmen Strauss.
Begrüßt wurden die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher von Rainer Sippel, Vorstandssprecher von Antonius. Er wies darauf hin, dass die Hoch-oben-Reihe bereits ins achte Jahr geht. Dies nahm er zum Anlass, allen Helferinnen und Helfern, die den Gottesdienst jeden Monat ermöglichen, von Herzen "Danke" zu sagen. Er bedankte sich auch bei Strauss als langjähriger und wichtiger Sozialpartner von Antonius, und begrüßte Geschäftsführer Steffen Strauss.
Gemeinsam stark
Das Familienunternehmen und Antonius arbeiten seit Jahren an gemeinsamen Projekten, die sich auf Inklusion, Bildung und Wohnen ausrichten. Strauss unterstützt unter anderem die Antonius von Padua Schule, inklusive Wohnprojekte wie die Gartenhäuser und weitere Programme für Menschen mit Behinderungen. Der Gottesdienst griff diese Verbindung auf und stellte die Idee in den Vordergrund, dass Gemeinschaft entstehen kann, wenn Menschen sich begegnen und ihre Fähigkeiten miteinander teilen.Zelebranten des Abends waren Pfarrer Dr. Innocent Oyibo und Pfarrerin Julia Kaiser. Die Lesung aus dem ersten Korintherbrief wurde von einer Mitarbeiterin der Firma Strauss vorgetragen. In der gemeinsamen Predigt richteten die beiden Zelebranten den Blick auf die Frage, wie aus unterschiedlichen Stimmen ein harmonisches Miteinander wachsen kann.
"Das, was wir heute geteilt haben, kann ein Anfang sein – für ein gutes Miteinander"
Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Gospelchors "Birds of unity Antonius x Strauss", der aus 30 Mitarbeitenden beider Partner bestand und von Daniela Röll-Diegelmann geleitet wurde. Erst kurz vor dem Gottesdienst fand die erste gemeinsame Probe statt. Vorher wurde nur getrennt geprobt. Trotzdem trat der Chor bereits beim Eröffnungslied "He’s got the whole world in his hand" als harmonische Einheit auf, und zeigte so, wie Musik Verbindung schafft – nicht nur zwischen den Sängerinnen und Sängern, sondern auch zwischen Chor und Gottesdienst-Besuchern. Auch bei weiteren Stücken wie "Amen", "O Freedom", "All night, all day" und als Abschluss "Oh happy day" ließen sich die Besucher mitreißen und es entstand ein einzigartiges musikalisches Erlebnis. Genau das war Ziel des Chors: dieIm Anschluss an den Gottesdienst klang der Abend bei einem Imbiss mit guten Gesprächen und Begegnungen aus. (mis/pm) +++