Ball und Konzert
Cäcilienball und Cäcilienkonzert des Musikvereins "Cäcilia"
Fotos: privat
28.11.2025 / POPPENHAUSEN (WAKU) -
Musikalische Bandbreite, starke Solisten und große Emotionen – Musikverein "Cäcilia" Poppenhausen begeistert beim Cäcilienball- und Cäcilienkonzert 2025.
Unter der Leitung von Manfred Münch und Franca Burkhart hat der Musikverein "Cäcilia" Poppenhausen am vergangenen Wochenende erneut mit zwei eindrucksvollen Konzertabenden sein Können unter Beweis gestellt. Das abwechslungsreiche Programm spannte einen Bogen von Blasmusik über klassische Symphonie, Filmmusik und Musical bis hin zu modernen Pop- und Rocktiteln. Das Publikum dankte es mit langanhaltendem Applaus und mehreren stehenden Ovationen.
Ein vielseitiges Programm, das beweist: Musikverein ist mehr als Blasmusik
Gleich zu Beginn setzte der Titel "Zeitenwende" einen markanten Auftakt. Es folgte die Begrüßung aller Gäste und Ehrengäste durch den 1. Vorsitzenden Andreas Storch. Als Nächstes wurde der energiegeladene Titel "Mike Drop" gespielt und sorgte schon früh für heitere Stimmung. Ebenfalls früh im Programm erklang "The Living Years", dessen warmes, weiches Flügelhornsolo von Maik Lotz hervorstach und den Saal mit einer besonders emotionalen Note erfüllte. Die anschließenden Titel des Programms "Dankeschön und auf ein Wiederseh’n" sowie "Lebenswert", brachten eine feine Mischung aus Tradition und moderner Blasmusik ins Konzert.Klassik trifft Moderne
Jazzige und unterhaltsame Zwischentöne
In "An American in Paris" nahm der Musikverein das Publikum anschließend mit auf einen musikalischen Spaziergang durch die französische Hauptstadt. Die Zuhörer wurden dabei charmant "geführt" von den Solisten Tobias Niebling (Posaune), Johannes Böhm (Trompete), Daniela Marschall (Saxophon), sowie dem äußerst vielseitigen Percussion-Trio: Roy Balting, Matteo Lotz und Linus Schubert, die "alles, was sich hupen, klappern, pfeifenoder schlagen ließ" zum Einsatz brachten. Mit "Pura Vida" kam man dann wieder zur Blasmusik zurück und zeigte eindrucksvoll, dass auch karibische Lebensfreude mit Blasmusik vereinbar ist. Für beste Unterhaltung sorgte im weiteren Verlauf "Bugs Bunny and Friends": Neben bekannten Zeichentrick Melodien tauchten zur Überraschung des Publikums tatsächlich ein kostümierter Bugs Bunny sowie die Maus aus der Sendung mit der Maus im Saal auf, ein humorvoller und fröhlicher Moment, der besonders bei den jüngeren Gästen gut ankam. Jazz-Atmosphäre zog mit "Englishman in New York" ein: Fabian Link übernahm dabei den Gesangspart von Sting und überzeugte mit überraschender stilistischer Nähe und Ausdruckskraft sowie einer Tasse Tee. Das rhythmische Fundament lieferten die prägnanten Solisten Martina Rübsam (Oboe) und Matteo Lotz (Schlagzeug), die den Song zu einem besonderen Erlebnis machten.
Moderne Stimmen und emotionale Höhepunkte
Mit "Son of a Preacher Man" zeigte Maria Storch eine weitere Facette ihrer stimmlichen Ausdruckskraft. Mit warmer Soul-Note, feinem Timing und viel Gefühl interpretierte sie den Kultklassiker überzeugend und verlieh dem Song eine persönliche, moderne Note. Ein musikalisches Dessert mit jeder Menge Spaß aber null Kalorien war der anschließende "Erste Sahne Mix", ein mitreißendes Udo-Jürgens-Medley, das einige der bekanntesten Hits des Ausnahmekünstlers vereinte. Dann folgte der aktuelle Hit "Komet", mit dem das Orchester moderne Popmusik in den Konzertsaal brachte. Andreas Storch überzeugte in der Rolle von Udo Lindenberg, während Stefan Müller stimmlich und stilistisch beeindruckend als Apache 207 auftrat. Humorvolle, interaktive Moderation
Durch das Konzert führten Korbinian Herget und Fabian Link, deren Moderation charmant, humorvoll und zugleich informativ war. Beide verstanden es, das Publikum immer wieder geschickt einzubinden, etwa durch spontane Zwischenfragen oder animiertes Mitmachen. Dadurch entstand eine besonders persönliche Atmosphäre, die das Konzert von Beginn an lebendig hielt und spätestens bei den Mitsing-Stellen für echte Gemeinschaftsmomente sorgte.Ehrung von langjährigen Mitgliedern