Preis für Vielfalt und Teilhabe 2025

Auszeichnung der Projekte für mentale Gesundheit aus

Unter dem Motto "Gemeinsam (aktiv) für mentale Gesundheit – Vielfalt leben, Teilhabe stärken in Fulda" ist am Mittwoch der Preis für Vielfalt und Teilhabe 2025 verliehen worden. Die Fachstelle Vielfalt und Teilhabe führte durch den Abend, der in einem feierlichen Rahmen mit mehreren Musikstücken und der Übergabe der Auszeichnungen durch Bürgermeister Dag Wehner stattfand.
Fotos: Carina Jirsch

26.11.2025 / FULDA - Unter dem Motto "Gemeinsam (aktiv) für mentale Gesundheit – Vielfalt leben, Teilhabe stärken in Fulda" ist am Mittwoch der Preis für Vielfalt und Teilhabe 2025 verliehen worden. Die Fachstelle Vielfalt und Teilhabe führte durch den Abend, der in einem feierlichen Rahmen mit mehreren Musikstücken und der Übergabe der Auszeichnungen durch Bürgermeister Dag Wehner stattfand.



Nach der Begrüßung wurden zunächst jene Projekte vorgestellt, die es in diesem Jahr nicht unter die Preisträger geschafft hatten. Anschließend ehrte Bürgermeister Wehner die drei ausgezeichneten Initiativen, die sich auf besondere Weise für mentale Gesundheit, soziale Teilhabe und ein solidarisches Miteinander in Fulda einsetzen. Die Vertreterinnen und Vertreter der Siegerprojekte stellten im Anschluss ihre Arbeit persönlich auf der Bühne vor.

1. Preis: SkF Fulda – Freizeitgruppe "Frauenzeit" – 1.500 Euro

Die ehrenamtlich begleitete Gruppe "Frauenzeit" des Sozialdienstes katholischer Frauen richtet sich an Frauen, die sexualisierte, häusliche oder andere traumatische Gewalterfahrungen gemacht haben. Monatliche, niedrigschwellige Treffen – vom Picknick bis hin zu kreativen Angeboten – schaffen einen geschützten Raum für Entlastung, Empowerment und soziale Teilhabe. Besonders hervorzuheben: Die Bewerbung wurde von den Teilnehmerinnen gemeinsam mit den Ehrenamtlichen gestaltet. Antragstellerin war Sarah Muth.

2. Preis: Malteser Hilfsdienst – "Gemeinsam nicht einsam" – 1.000 Euro

Das Projekt der Malteser schafft offene Begegnungsräume für Menschen, die Einsamkeit erleben – unabhängig von Alter, Herkunft oder Gesundheitszustand. Wöchentlich treffen sich die Teilnehmer zum Spielen, Basteln, Film schauen oder für kleine Ausflüge. Die Initiative ist inklusiv, kulturoffen und generationenübergreifend. Antragstellerin war Waltraud Born.
Zitat aus der Bewerbung: "Der Weg aus der Einsamkeit beginnt mit einer offenen Tür und einem freundlichen Gespräch."

3. Preis: Selbsthilfe Burnout Fulda – 500 Euro

Die seit 13 Jahren bestehende Selbsthilfegruppe bietet Menschen mit Burnout oder starker Erschöpfung einen verlässlichen Ort für Austausch, Bewältigungsstrategien und gegenseitige Unterstützung. Die Gruppe wird alle 14 Tage von Betroffenen selbst organisiert. Vorgeschlagen wurde das Projekt von Emily Best vom Selbsthilfebüro Osthessen, Gruppenleiter ist Stefan Schreiner.

Zum Abschluss der Preisverleihung folgte ein weiteres Musikstück. Die Gäste wurden anschließend zu einem Umtrunk eingeladen – mit Gelegenheit zum Austausch und zum Kennenlernen der ausgezeichneten Projekte. (ms/pm) +++

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