Kreis-IT reagiert

Schock an der Max-Eyth-Schule: Lehrer-Account verschickt Phishing-Mail

Am Dienstag wurde augenscheinlich der E-Mail-Account einer Lehrerin der Max-Eyth-Schule Alsfeld (Vogelsbergkreis) von Kriminellen übernommen.
Archivfoto: O|N

26.11.2025 / ALSFELD - Die E-Mail liest sich auf den ersten Blick unspektakulär, "Plausibilitätsprüfung des Feedbacks und beigefügtes Dokument" lautet der Betreff - der Inhalt hat es unterdessen in sich! Am Dienstag wurde augenscheinlich der E-Mail-Account einer Lehrerin der Max-Eyth-Schule Alsfeld (Vogelsbergkreis) von Kriminellen übernommen.



Empfängern wurde suggeriert, sie würden ein Word-Dokument öffnen und müssten sich dafür einloggen. Stattdessen hätten wohl die Täter die Passwörter empfangen. Auch OSTHESSEN|NEWS hat eine über diesen Account versandte Nachricht erhalten und umgehend die zuständigen Stellen alarmiert und gefragt: Wie kann so etwas passieren? Wie viele Empfänger sind betroffen? Welche Schritte werden aktuell unternommen?

"Konto gesperrt und sämtliche zugehörigen Passwörter zurückgesetzt"

"Nach ersten Einschätzungen ist es zur Kompromittierung eines einzelnen Benutzerkontos gekommen. Als unmittelbare Reaktion wurde dieses Konto gesperrt und sämtliche zugehörigen Passwörter zurückgesetzt", antwortet Kreis-Sprecher Christian Lips. Nach jetzigen Kenntnisstand sei das Konto der Lehrerin als einziges betroffen.

Unverzüglich habe die IT-Abteilung "alle erforderlichen Schutzmaßnahmen umgesetzt". Der Benutzer-Account sei deaktiviert worden, "um weitere ungewöhnliche Aktivitäten umgehend zu verhindern". Außerdem werden die Systeme fortlaufend geprüft – dabei seien bisher keine weiteren Sicherheitsprobleme oder Anzeichen von Folgeschäden festgestellt worden.

Gefahr gebannt? Der Kreis meint: Ja

"Aufgrund der eingeleiteten Gegenmaßnahmen und nach sorgfältiger Bewertung, sind derzeit keine weiteren Probleme im Zusammenhang mit diesem Vorfall zu erwarten", erklärt Lips. Weiterhin bestünden keine akuten Gefahren für die übrigen IT-Systeme.

Mögliche Empfänger werden dazu aufgerufen, verschickte Links oder Dateien nicht zu öffnen und keine persönlichen Daten preiszugeben. (mmb) +++

Die E-Mail liest sich auf den ersten Blick unspektakulär, \"Plausibilitätsprüfung des Feedbacks und beigefügtes Dokument\" lautet der Betreff - der Inhalt hat es unterdessen in sich!
Screenshot: O|N

X